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Fragen

Was (k)eine Rolle spielt

Ich bin jetzt seit Donnerstag Abend hier. Hier bei der Familie. Hier und weg von dort. Ich vermisse mein Dort, ich vermisse die Menschen, auch wenn ich dort auch Menschen von hier vermisse. Aber was ist schon noch "hier". Woran hängt mein Herz? An Erinnerungen?

Noch einiges, was ich für die Uni erledigen muss. Weihnachten ist ab..heute vorbei, also keine Ausreden mehr. Ja, Weihnachten ist mal wieder überstanden. Drei lange Tage. Ein paar wirklich schöne Momente, aber auch das Es-leid-Sein. Es reicht.. Ich wohne nicht hier, ich übernachte im Gästezimmer auf einem Schlafsofa, ich bin zu Besuch. Das ist okay, das ist sogar gut. Und diese zwei Wochen.. Familie. Und ja, ich liebe sie..weiter nichts.

Wird es komisch sein nach diesen Ferien? Wird es anders? Sind wir alle sehnsüchtig, heimsüchtig, nostalgisch? Ich bin es schon jetzt.

Am zweiten Weihnachtstag ein Familienausflug nach Hamburg in die HafenCity. Schön dort. Vieles neu und modern. Aber die Elbe bleibt die Elbe. Die Speicherstadt ist die Speicherstadt. Die Fleete. Wind, beschissener Nieselregen, Hamburg; ich liebe diese Stadt. Und ich liebe meine Schwester. Wir haben rumgealbert, gelacht, sinnloses Zeug geredet - es war so schön. Sie bedeutet mir so viel.

Er ist in Berlin. Ich bin nur hier und erlebe nichts außer Rumsitzen und einem Familienausflug. Ich langweile mich; ihn auch? Warum gibt es jetzt eigentlich einen "er"? Seit Dienstag? Seit Mittwoch? Schon länger? Was soll das? Will ich das? Will ich das gerade?

Ich weiß nicht, was ich will. Jetzt gerade erst recht nicht, es ist alles verfälscht und unklar und das Leben hier ist ein anderes. Mein Leben HIER ist ein anderes und so geht es ihm und den Freunden hier und..jedem.

Gedankenfetzen. Gute?
Wie ich mich fühl. Gut. Aber irgendwie zerstückelt.
27.12.11 01:22


Sag mal.. Worum geht es hier eigentlich?

Ich hab mir gestern eine neue DVD gekauft und sie mir dann abends auch sogleich angesehen. "Hautnah - Closer" mit Jude Law, Clive Owen, Julia Roberts und Natalie Portman, also nur mit überdurchschnittlich schönen Schauspielern. Ich fand den Film sehr gut. Ich fand die Geschichte interessant und verwirrend und zum Teil erschien es mir so unrealistisch, dass ich fast schon wieder behaupten würde, es könne nahezu realistisch sein.
Alles in allem ein eher untypischer..Liebesfilm mit Charakteren, die zu unterschiedlichsten Extremen neigen, gar nicht einmal auf den ersten Blick, einfach..ich weiß auch nicht. Doch, hat mir jedenfalls gut gefallen, der Film.
Einige Dialoge waren auch wirklich gut.

Dan: "Wenn Sie sie lieben, lassen Sie sie los, damit sie wieder glücklich wird."
Larry: "Sie will nicht glücklich werden."
Dan: "Jeder will glücklich sein!"
Larry: "Depressive nicht. Die wollen betrübt sein, um die Depression zu bestätigen. Wären sie glücklich, könnten sie ja nicht mehr depressiv sein. Sie müssten aus ihrem Loch kriechen und leben, was einen deprimieren kann."
Dan: "Anna ist keine Depressive!"
Larry: "Ach nein?"
Dan: "Ich liebe sie!"
Larry: "Ich auch."
Dan: "Sie ist zu Ihnen bloß aus Mitleid zurückgekommen! Sie wissen nicht, wer sie ist! Sie lieben Sie wie ein Hund seinen Besitzer!"
Larry: "Und dafür liebt der Besitzer wiederum den Hund.."


Irgendwie hat mich das beeindruckt. Irgendwie haben mich die Personen und ihr Denken, ihr Handeln, ihre Entscheidungen beeindruckt. So egoistisch teilweise. Und so logisch. Es hat mich Dinge hinterfragen lassen, die ich für grundlegende Prinzipien hielt. Aber gibt es grundlegende Prinzipien? Worum geht es hier wirklich? Um uns selbst? Um Glück? Um Liebe? Um Wahrheit? Worum geht es wirklich? Und können wir das herausfinden oder steht uns unser eigenes Ego im Weg, das die Wahrheit gar nicht wahrhaben wollen würde, wenn wir daran wären, sie herauszufinden? Ist Wahrheit überhaupt relevant?
Ist Dan das, was wir unwillkürlich versuchen zu verkörpern und Larry das, was wir tatsächlich sind?

Anna: "Warum ist dir Sex so wichtig?"
Larry: "Weil ich ein scheiß Höhlenmensch bin!"


Worum geht es?

Anna: "Wieso hast du dich angezogen?"
Larry: "Weil ich denke, dass du mich gleich verlässt und da wollte ich nicht in Unterhosen dastehen. Ich hab in New York mit einer Frau geschlafen, einer Nutte. Es tut mir leid."
Anna: "Wieso erzählst du mir das?"
Larry: "Ich konnte dich nicht anlügen."
Anna: "Wieso?"
Larry: "Weil ich dich liebe?!"


___ ___ ___ ___ ___ ___ ___ ___ ___

Morgen schreib ich eine Mathe-Klausur. Die letzte Stunde hab ich verpasst, weil ich im Krankenhaus war, davor die Stunde hab ich nichts verstanden, weil ich die drei Stunden davor verpasst hab, weil ich bei der Musical-Fahrt mit war. Tja, blöd gelaufen. Nun werd ich heute versuchen müssen, mir den ganzen Mist selbst beizubringen und das sieht sehr stark nach einem aussichtslosen Unterfangen aus. Und irgendwie kann ich mich nicht mal angemessen darüber ärgern. Es ist mir zu egal. Heute Nacht hab ich zwar einige Stunden deswegen schlaflos verbracht, aber insgesamt.. Sinnlose Fragen, wie "Was soll ich denn mit Vektorrechnung?". Warum gibt es nicht mehr Fächer, die für mein Leben relevanter sind? Warum ist überhaupt alles so, wie es ist?

Ich kann Sachen wie Mathe einfach nicht ernst nehmen, wenn mir so etwas durch den Kopf geht. Ich kann einfach nicht verstehen, wie mich Mathe im Leben weiterbringen soll, wenn ich die Beweggründe des menschlichen Handelns, meines Handelns, Denkens, Entscheidens nicht verstehen kann. Entscheiden.. Wie soll ich entscheiden, wenn ich nicht abwägen kann? Wenn ich nicht objektiv abwägen kann, weil ich mit meinem Gehirn nicht objektiv sein kann? Weil es nun mal mein Gehirn ist.

So viele Fragen, deren Beantwortung mir existenzieller erscheint als Vektorrechnung.
Selbst wenn mich die Antworten nicht weiterbrächten. Die Fragen sind trotzdem da. Sind einfach da und lassen mich wachliegen, zweifeln, hinterfragen, misstrauen.

Worum geht es hier eigentlich?
22.3.09 14:14


Parallelwelten

"Wer von uns ist es, der in einer Parallelwelt lebt, unerreichbar für den anderen - du oder ich?"

Und..gibt es so etwas wie eine Realität überhaupt? Oder hat jeder seine eigene? Eine Erde voller Parallelwelten, die nebeneinander herlaufen, sich kreuzen, untereinander, übereinander und aneinander vorbei?
17.1.09 17:58


Neun Fragen

1. Der schönste Moment deines bisherigen Lebens?

2. Etwas, was du aus deinem Gedächtnis streichen möchtest?

3. Wenn irgendwann die Zeit stehen bleiben sollte; wann sollte das sein?

4. Eine Person, die du wirklich gerne kennen lernen würdest?

5. Die Situation: "Und täglich grüßt das Murmeltier". Dein Verhalten?

6. Dein am öftesten vorkommender "Was wäre wenn"-Gedanke?

7. Ein Talent, mit dem du gerne gesegnet wärst?

8. Das Schönste, was du je gesehen hast?

9. Wofür würdest du dich entscheiden, wenn du keine andere Wahl hättest? Würdest du am ehesten taub, stumm, lahm oder blind sein wollen?



Es gibt so viele Fragen, die ich Menschen gerne stellen würde.. Und worauf beschränkt es sich dann doch so oft? "Wie geht's dir"/"Was machst du so?"/"..."
Für manche Fragen fehlt einfach der richtige Moment, um sie zu stellen.
3.9.08 20:10


Erinnern

Sind es Momente oder Erinnerungen? Oder sind es nur die Erinnerungen an die Momente? Und wo ist der Unterchied? Ist die Erinnerung weniger wert als der Moment selbst? Aber was würde einem denn der Moment bringen, wenn man sich später nicht mehr daran erinnern könnte? Oder eine Erinnerung an etwas, was nie geschah? Weniger schmerzhaft vielleicht, aber doch irgendwie sinnlos.
Geht das eine ohne das andere?
Ein schöner Moment, aber danach keine Erinnerung daran haben.. Das ist irgendwie traurig. Oder wäre es Glück? Immerhin trauert man dem Moment dann nicht hinterher?
Wie dicht liegen Glück und Pech und Tränen und Lachen nebeneinander? Oder liegen sie übereinander, nur auf verschiedenen Ebenen, die sich hier und da mal schneiden? Wie viele Dimensionen hat das Leben? Und wie viele Dimensionen hat mein Denken? Wie passt das eine in das andere und was lasse ich weg und wie sehr beeinträchtigt es mein Verstehen?

Und ich erinnere mich an seine Augen. Aber nicht an den Moment, in dem sie mir auffielen. Oder fielen sie mir erst während des Erinnerns auf?
Diese Augen..
Und doch nur ein Moment. Unbedeutend und klein. Aber mit so viel Schönheit darin.
Ich würde so gern diese Augen noch einmal sehen. Aber was verspricht mir, dass ich den neuen Moment mit der Erinnerung verknüfen würde, dass ich ihn wiedererkennen würde. Nichts.
Es gibt keine Garantien.

Und dank Lara habe ich eine Stunde, 18 Minuten und 19 Sekunden lang mit Sarah telefoniert und es war gut so. Es gab keine Lösung und wir haben kein Ziel erreicht. Aber es war gut. Der Weg war das Ziel..

Wie siehst du mich? Und was würde ich sehen, wenn ich dich sähe? Würden wir uns sehen? Ein Moment. Ein Moment, vielfach erlebt von so vielen Menschen. Doch manche haben eine Erinnerung an ihn, andere nicht.
Ich erinnere mich und du tust es nicht, weil der Moment dir nichts bedeutet hat. Weil du ihn nicht beachtet hast.
Und du erinnerst dich am jemanden, der dich vergessen hat. Der Moment, der immer wieder in deinen Träumen auftaucht, ist für jemand anderen schon fast verblasst.
Was bedeutet ein Moment? Und was bedeutet dir die Erinnerung? Und auf was von beidem würdest du eher verzichten? Möge der Moment doch ewig dauern, so bräuchte man keine Erinnerungen, keine Spiegelbilder, keine billigen Kopien. Möge der Moment doch kommen, auf den ich warte. Auch wenn ich weiß, dass er vorübergehen wird, weil ich nicht im Stande dazu bin, die Zeit anzuhalten. Immer noch nicht.

Die Luft ist sehnsuchtgeschwängert. Spürst du es? Ich spüre es. Bei jedem Atemzug. Bei jedem Herzschlag.
Was fühlst du? Was siehst du? An was erinnert es dich? Und wirst du dich daran erinnern? Bedeutet es etwas für dich? Und bedeutet es nicht nur während des Andauerns des Moments etwas, sondern auch noch morgen und übermorgen? Und lächelst du, wenn die Erinnerung dich überkommt? Oder weinst du? Wie nah liegen Lachen und Weinen beieinander? Erinnerst du dich?

Was kann ich schon geben? Erinnerungen? Oder Momente? Momente mit Erinnerung? Oder ohne?

Wonach suchst du? Nach Erinnerungen oder nach Momenten?

Und wenn es so weit ist.. Hängt die Erinnerung nur von dem einen Moment ab?

Du hörst diesen Satz überall, immer wieder. Man wird ihn nicht los, glaub mir. Schalt nur das Radio an. Schlag nur ein Buch auf. Gib es in die Suchmaschine deines Gehirns ein. "Ich liebe dich." Woran erinnert dich das? Bittersüß bis salzig.
Ist es ein Versprechen? Oder ist es ein Gefühl? Für den Moment?
Und wenn du ihn, den Moment, findest, nimmst du ihn mit? Für die Erinnerung? Oder für die Ewigkeit?

Wer weiß es schon..

Hey..du erinnerst mich an jemanden. Deine Augen..
22.8.08 23:32


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