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Reflexiv motivierter Schluckauf

Gestern las ich die Beurteilung einer weiteren eingereichten Hausarbeit. Sie war ernüchternd in meinen Augen. Sie hat mir aufgezeigt, dass ich viel hab schleifen lassen im letzten Semester. Effizienz stand an erster Stelle und die Qualität hatte darunter zu leiden. Aus jetziger Sicht muss ich zugeben, dass die Arbeit nicht so gelungen war, wie sie mir zunächst vorkam. Es wäre besser gewesen, hätte ich sie vorm Abschicken noch eine Woche liegen gelassen und hätte dann noch einmal drüber geschaut. Hab ich nicht gemacht.
Dementsprechend dankbar muss ich dem Dozenten sein, der mir die Chance gab, das Ganze noch einmal zu überarbeiten. "Das kann sie besser", war seine Anmerkung. Er hat recht. Das kann ich besser. Ob ich es vor drei Monaten auch besser gekonnt hätte, weiß ich allerdings nicht.
Nun habe ich überarbeitet. Das Grundprinzip blieb. Noch einmal vollkommen von Neuem anzufangen, das ist gerade auch nicht drin. Aber zumindest diese besonders dämlichen Formulierungsfehler sollten (mit seinen Vorschlägen) nun behoben sein.
Das ist nicht der Standard. Normalerweise sollte ich mit einer mittelprächtigen Note dafür büßen, wenn ich keine "sehr gute" Leistung abliefere, die ich mir erhoffe und von mir erwarte. Aber.. es ist unglaublich aufmerksam von ihm, dass er mir die Möglichkeit gibt, mich zu verbessern. Selbst wenn es jetzt nur auf keine oder bestenfalls 0,3 Notenpunkte Verbesserung hinausläuft - ich hab was gelernt. Ist es nicht das, worauf es ankommt? Das ist es letztlich, wofür ich dankbar bin. Menschen, die nicht nur an dir zweifeln, sondern auch an dich glauben. Menschen, die nicht alles klaglos unterschreiben, sondern dir helfen, dich weiter zu steigern und dich weiter steigern zu wollen.

Notentechnisch war mein drittes Semester kein Erfolg. Dennoch habe ich dazugelernt. Deshalb war es unbestreitbar wichtig, um die eigenen Fähigkeiten hoffentlich in Zukunft treffender einzuschätzen.
(Und nun hab ich einen Schluckauf. Na wunderbar...)
18.4.13 23:35
 


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. (20.4.13 21:32)
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