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Unwesentlich uninteressant

Draußen ist es kalt und hier drinnen auch. Jedoch bin ich nun dazu übergegangen die Heizung zumindest morgens anzumachen. Ich finde eigentlich, dass das bei unter 10 Grad legitim sein sollte. Wenn ich jetzt schon einen um einiges höheren Abschlag für das Gas zahlen muss, dann seh ich nicht ein, auch noch frieren zu müssen.
Das soll nicht so ein kalter Winter werden! Ich habe sowieso schon keinen Lust auf diese Jahreszeit. Es ist dunkel, es ist kalt, Fahrradfahren macht viel weniger Spaß und ist eher jedes Mal eine Überwindung. Hände und Füße sind vom Absterben bedroht und ich muss mir mal ordentliche Handschuhe kaufen, damit sie es nicht tun.
Einen Job hab ich noch immer nicht, ich schein so ziemlich die unerfahrenste sich bewerbende Person zu sein, die es gibt und ihre Unerfahrenheit offenbar nicht durch überdurchschnittlich große Sympathie ausgleichen kann.

Es war ganz nett bei der Familie. Auch nicht sehr viel aufregender als hier, aber dennoch ganz nett. Hamburg ist immer noch eine wunderschöne Stadt. Im Theater war ich auch. Ein Gastspiel aus Berlin ("Kinder der Sonne") im Kampnagel. Wurde von Kritikern hoch gelobt. Ich fand's auch durchaus nicht schlecht, die Schauspieler fand ich klasse. Aber so durch und durch beflügelt hat es mich nun auch nicht. Sorry. Ja, Beziehungsprobleme und so.. Aber danach hab ich mich gefragt, was mir das denn nun auf einer höheren Ebene mitgibt. Vielleicht war ich aber auch nur zu müde, um die höhere Ebene zu erreichen.

...apropos Berlin. :D Nächste Woche krieg ich Besuch aus besagter Stadt. Nächste Woche. Endlich. =)

Und noch eine balanglose Info zum Schluss: ich hab mir die Haare gefärbt und muss nun warten bis das ganze wieder rausgewachsen ist. Jeder Blick in einen Spiegel erschreckt mich immer noch. :D Ich wollte es so wie man es beispielsweise von Pink, der Sängerin, nicht der Farbe, kennt. Es ist aber eher gelbstichig. Unschön, dabei hab ich das Färbezeug extra von meiner Friseurin abgezwackt anstatt es für 1,99 € beim Drogeriemarkt zu kaufen.. Hätte ich mal besser Geduld gehabt, mir nen Termin geben lassen und auch das Färben meiner Friseurin überlassen. :D Aber bei meiner Haarlänge ist ja absehbar, wie lang ich noch mit gelbblonden Haaren rumlaufen muss, außerdem ist bald Mützenzeit. (Und ja, ich übertreibe vermutlich; immerhin wurde noch nicht auf offener Straße mit dem Finger auf meine Frisur gezeigt und ich wurde noch nicht offenkundig ausgelacht.)

Ich wünsche eine gute Woche. Trinkt viel Tee und sagt kommenden Winterdepressionen schon im Voraus den Kampf an.
9.10.12 12:15


unterzeugend

Ich denke manchmal, dass ich diesen Blog woanders weiterführen sollte. Unter einer anderen Internetadresse, oder sagt man Domain?, ohne die ganzen "Altlasten". Das hier ist etwas, wofür ich mich im Zweifelsfall schämen muss oder es einfach täte. (Oder sind Blogs generell etwas, wofür man sich schämt? Sind Blogs generell irgendwie albern, lächerlich, egozentrisch? Nein. Nein, nicht generell. Dieser vielleicht schon.)
Sollte es dazu kommen, würde ich einen Link hier mitteilen. Für die fünf Leser meiner stolpernden Sätze.

Da ich regelmäßige Theaterbesucherin bin, bin ich auch regelmäßige Theaterrezensionenleserin. Wenn ich nicht gerade zuhaus bei meinen Eltern bin, brave Zeitungsabonnenten und -leser, und dort dazu komme das Feuilleton zu durchblättern (zu selten, viel zu selten.. Und sowas schimpft sich zukünftige "Kulturwissenschaftlerin" - absolut lachhaft), schau ich bei nachtkritik.de vorbei und lese dort. Vor einer Woche etwa tat ich das wieder und klickte mich auch durchs Impressum, habe mir die für nachtkritik.de schreibenden Kritiker angesehen.. Ein paar Tage später bekam ich eine Mail über einen Uni-Verteiler, in deren Anhang sich eine Ausschreibung von nachtkritik.de befand. Die suchen einen Theaterkritiker im Raum Hildesheim. Noch ein Tag später bekam ich per Post meinen Schauspielhaus-Spielplan für November - inklusive eines nachtkritik.de-Flyers. Danke. Es ist eine Schande, dass ich erfahrungslos bin und nicht schon am laufenden Band Theaterkritiken verfasst habe und total geübt darin bin. Sonst wäre so etwas ziemlich cool. Aber ich hab keine Arbeitsproben zu bieten. Und leider auch keinen "professionellen Blick aufs Theater", schätz ich, sondern eher einen privaten. Entweder mir gefällt was oder nicht. Schwer genug das zu begründen.

Auch auf meine Praktikumsbewerbungen kommen Absagen zurück. Entweder passt der Zeitraum nicht oder unter 3 Monaten geht eh nichts oder es gibt um einiges supertollere Bewerber.

Ich weiß nicht, wo ich hingehör. Oder wo ich hinpassen könnte. Leute wie er wissen so etwas. Die haben eine Leidenschaft und Ideen und setzen sie um oder arbeiten daran. Die überzeugen von sich.
13.10.12 13:28


Etwas über (Ir-)Relevanz

Es ist Dienstag und er ist seit letztem Donnerstag hier. Fühlte sich von Anfang an gut an und fühlt es sich noch immer. Wieder zur Uni zu gehen ist auch nicht schlecht. Ich war's echt nicht mehr gewöhnt und bin einigermaßen müde, wenn ich nach Hause komme. Aber wenn ich dieses Semester so durchziehe, wie es ich es meinem Stundenplan bisher ansehe, dann wird es ein effizientes Semester. Und ein interessantes kann es eigentlich auch werden. In einem Seminar ist schon eine Museumsmarathonsexkursion nach Berlin geplant. Und damit steht auch mein nächster Berlin-Besuch. =) Ich hab mir schon mal einen Übernachtungsplatz gesichert.

Welche Rolle spiele ich hier eigentlich? Wie viele Rollen spiele ich hier eigentlich? Welche spiel ich gern und welche übernehme ich, weil ich mich in der Pflicht dazu sehe?

Warum trau ich mir nicht zu, (gute) Ideen zu haben? Warum fällt es mir nicht so leicht, meinen Gedanken Relevanz beizumessen? Vielleicht entstünde sie dadurch von allein? Müssen nicht meine Gedanken relevant für mich sein, da ich sie sonst nicht denken würde? Ohne sie mitzuteilen kann ich wohl nur schwerlich herausfinden, wer ähnlichen Gedanken ein ähnliches Maß an Relevanz zuspricht. (Ich habe nicht das Gefühl, dass "das hier" schon als "Mitteilen" zählt. Kleiner geschützter Rahmen. Hi ihr drei bis sieben. Ist da Relevanz? Oder..könnte da wohl welche sein? Andererseits: wen kümmert denn sonst Relevanz?! Es gibt hier nicht wenig Leute, die sich für den erstmal interessant klingenden Studiengang "Kreatives Schreiben & Kulturjournalismus" entschieden haben. Ich kenne gar nicht soo viele Texte von eben jenen Studenten, aber die, die genug bekannt gemacht wurden, dass ich sie kenne, gefallen mir nur so naja.. Erkenn ich da Relevanz? Erkenn ich da Talent? Bin ich vielleicht etwas blind? Es scheint gar so.)

Ob ich wohl je zu den Menschen gehören werde, die damit Geld verdienen, was ihnen Spaß macht? (Was macht mir eigentlich Spaß?) Wäre es denn schlimm, wenn nicht? Wäre Anerkennung nicht schön? Wäre die Suche nach Antworten nicht sinnvoller als das Stellen immer neuer (oder weniger neuer, nur immer mehr) Fragen?

Na eben.
23.10.12 22:21


ein paar gedanken

Wenn ich in Jahren, Jahrzehnten gefragt werden sollte, wer meine erste "große Liebe" war, dann werde ich darauf wohl mit seinem Namen antworten. Mein bester Freund. Ich seine beste Freundin. Plus Unbestimmtes mehr. Ich habe das Gefühl als sei die Bezeichnung "Freund" noch unadäquat, als müsste ein Wort erfunden werden.
Ich bin immer wieder verletzt, das gehört dazu, das ist das Leben, das ist diese Welt. Und das bin ich. Aber er ist immer ehrlich zu mir. Er ist immer wichtig. Mir fiele auf die Schnelle nichts ein, was ich nicht für ihn tun würde, wenn es darauf ankäme. Ich werde von ihm nie "Ich liebe dich." hören.
(Und trotz allem (was gewesen ist, gewesen sein könnte, sein wird, sein kann) ist er das Beste für mich.)

Obwohl er jetzt nicht hier ist, sondern woanders. Er kommt ja wieder. Und er wäre hier geblieben, wenn ich gesagt hätte, dass ich das möchte. Und er hätte auch gefragt, ob er jemanden mitbringen kann. Aber.. Und..
Ich bin jetzt hier und er..hat Spaß? Keinen Spaß? Was auch immer. Ich bin von dem, was grad passiert, kein Teil, auch wenn er mir nachher berichtet.

Manchmal wünscht man sich ja, man hätte einen Wunsch frei. Aber ich wüsste wirklich nicht, was ich mir wünschen sollte. Ich hoffe, ich treffe niemals eine "Gute Fee", ich wäre heillos überfordert.
26.10.12 22:07





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