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Es ist ungewohnt einsam ohne ihn hier. Und er fehlt mir, das war absehbar.

Schön war es mit ihm in Berlin. Erst ein recht anstrengender Umzug, schöne Tage, schöne Abende. Berlin - was für eine Stadt. So viel Leben, so viel Lebendigkeit. Ich hab mich sehr wohl gefühlt, dort und mit ihm. Vier Nächte mit ihm. Und ein Abschied, der mir nicht gefiel. Dabei sehen wir uns ja bald wieder, in einem guten Monat. Trotzdem.. Ich bin jetzt wieder hier und bin von allem relativ angekotzt, weil nichts so läuft, wie ich mir das vorstell und weil das hier nicht Wohlfühlen ist.

Aber ach, waren das schöne Tage. =) Das werden wir wiederholen und darauf freu ich mich. =)

Zwischendurch habe ich seitdem mehrere Bewerbungen abgeschickt, für Praktika nächstes Frühjahr (man rate, wo) und für einen Job, für den ich am Mittwoch zur Probe gearbeitet hab und heute eine Absage bekam. Wie gesagt, es läuft grad nicht so. Jetzt geht die Suche weiter, weil bisschen Geld schon ganz gut wär, nachdem jedes WG-Mitglied 240 Euro Strom- und Gasnachzahlungen zu leisten hatte. Mein Konto sieht traurig aus und dies ist kein Monat, in dem einkaufen viel Spaß macht. Aber das gehört dazu. Und das ist auch gut.

Morgen schon kommt die erste Erasmus-Studentin hier an, die eines der beiden Zimmer einer meiner beiden Mitbewohnerinnen bewohnt während jene beiden sich für ein Semester in Finnland und Italien herumtreiben.

Ich sollte schlafen.
15.9.12 04:04


W

Wenn du wüsstest,
was ich nicht sage,
was ich nicht sagen kann,
nicht darf und nicht will

Und wenn da nicht
die Frage wäre,
ob es denn was zu sagen gibt

Wahrscheinlich nicht.
Wahrscheinlich nichts,
was ich gesagt wissen will
21.9.12 04:04


Warten und Suchen und Finden

Niemand von uns allen, die wir hier auf der Erde leben, hatte vor seiner Geburt die Wahl zu existieren oder nicht. Wir wurden einfach nicht gefragt. Wir wurden gezeugt, geboren, sind aufgewachsen, befinden uns nun jeder an einem anderen Punkt auf der Reiseroute, die unweigerlich aufs Ende, unseren Tod zusteuert. Das geht bei einigen schneller, bei anderen dauert es länger. Wir wissen, dass wir alle dieselbe Endstation erreichen werden, aber dieses Ende ist nicht zwingend auch das Ziel. Das Leben verläuft selten geradlinig, eher in Schleifen, Zacken, mit Höhen und Tiefen, Umwegen, Irrwegen – wichtig ist, dass wir in Bewegung bleiben, denn das Ziel ist kein fixer Punkt, sondern ein Prozess, eine Entwicklung und das einzige was uns beim Versuch es zu erreichen gefährlich werden kann, ist der Stillstand. Aber das sagt sich leicht. Wer ständig auf der Reise ist, wird manchmal müde oder verliert gar den Mut, wenn nicht alle Naslang sichtbare Erfolge den Weg pflastern. Man könnte anfangen zu zweifeln an seinem Weg, man könnte sich fragen, wohin einen der Weg führt und warum man ihn eigentlich gerade begeht. Warum dieser und kein anderer? Warum ich und kein anderer? Warum leben wir eigentlich?

[...]

Warum wir eigentlich leben? Weil wir können, sollen, dürfen, müssen. Um ein Gleichgewicht zu wahren, indem wir annehmen, was uns geschenkt ist und etwas von uns zurückzugeben – damit wir zum Wohle einer Gemeinschaft, die Größeres leisten kann als ein Einzelner, Größeres erreichen.
Wir haben die Selektion bestanden, weil wir die aktualisierte und optimierte Version des Bewährten zu sein scheinen; das ist ein Kompliment der Natur an uns! Wo wir also schon mal hier sind – warum denn eigentlich nicht leben?




Anfang und Ende meines "Essays". Morgen werde ich es vermutlich abgeben. Und die zweite Hausarbeit und eine Reflexion. Dann bin ich das alles los. Die Bücher müssen noch in die die Uni-Bibliothek zurück, ich muss noch meinen Studierendenausweis verlängern.. Dann kann ich ruhigen Gewissens nach Hause fahren am Freitag.

In drei Wochen kommt er aus Berlin zu Besuch. =) Über eine Woche hab ich ihn dann hier bei mir! Wir werden uns keine Ersti-Party entgehen lassen und er wird mich zu öden Seminaren in die Uni begleiten und neben mir in meinem Bett schlafen und mit mir schlafen und verschlafen aufwachen. Drei Wochen Warten sind doch nichts. Aber eine Woche mit ihm ist so viel. =)
24.9.12 21:19


Schleudergang

Warten auf die Waschmaschine. Handtücher aufhängen. Dann zum Bus. Mit dem Bus zum Bahnhof. Mit dem Regionalexpress nach Hannover. Halbe Stunde warten. Von Hannover nach Uelzen. 20 Minuten warten. Von Uelzen nach Hamburg. Von Hamburg nach Haus.

Hausarbeiten weg, Bibliotheksbücher weg. Beim Prüfungsamt war ich und hatte eine nette Unterhaltung mit dem..Prüfungsbeamten? Dem Typ, der da halt sitzt, geduldig Fragen beantwortet und bei Sympathie anfängt aus dem Nähkästchen zu plaudern. :D Solange bis der Computer sagt: Ey, nächster Kunde bitte, Maximalberatungszeit überschritten!

Mein Stundenplan ist noch nicht fertig. Finde das echt nicht leicht. Es ist unübersichtlich und gibt zu viel, das ich versuche zu beachten. Was muss, kann, will, sollte ich belegen? Was interessiert mich? In welche Module passt was hinein? Welche Module will oder muss ich abschließen? Welche Seminare müssen..sollten zusammen mit einer bestimmten Übung ausgewählt werden? Wenn ich nun aber das...dann ist das zeitgleich mit jenem...
Stundenplanbau verursacht Kopfweh.

Bus kommt in einer Stunde. Koffer ist gepackt. Eine Stunde Brückenzeit. Ich mach mir mal Tee.
28.9.12 13:16





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