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Mittendurch

Wieder sind Tage vergangen. Nicht viel passiert, vielleicht ein bisschen. Vielleicht stellt sich in geraumer Zeit heraus, dass im Nachhinein doch etwas mit Einfluss geschehen sein muss. Vielleicht mach ich mir zu viele Sorgen.

Es fällt mir nicht so leicht neue Freunde zu finden. Ich fühle mich vor vielen Menschen sehr gehemmt. Und vor gegenüber fast allen frage ich mich, was sie von mir halten. Besonders, wenn sie mich auf irgendeine Weise interessieren. Wie verhalte ich mich, um Sympathien zu gewinnen? Lohnt es überhaupt? Wie mag deren erster Eindruck gewesen sein? Will ich etwas bestätigen oder etwas revidieren?

Ein Auf und Ab. Ab und Auf. Weiß wieder nicht, was fehlt, um dieses Eine aufzufüllen, was bohrt. Es muss doch irgendwas sein, wozu sonst diese Kompensation?

Das Wetter war schön in den letzten Tagen. Um 21 Uhr noch kurzärmlig mit dem Fahrrad fahren ohne zu frieren. Sonnenstrahlen auf der Haut spüren. Ein Sommergefühl. Es könnte mir manchmal die Tränen in die Augen treiben, aber meistens versuch ich einfach zu lächeln.

Kurzärmlig.. Sommer.. Klamotten.. Ich müsste mich schon wieder neu einkleiden. Ich weiß nicht, wie viel ich im Moment wiege, ich will und brauch es nicht zu wissen, denn es ist in jedem Fall zu viel. Und ich glaube, dass es noch mehr zu viel ist als ich vermute. Vorletzten Sommer hab ich viel neue Kleidung gekauft.. Seitdem sind es über 10 kg mehr. Dreimal die Woche 51/52/53 Minuten laufen - wofür?? Es macht mich traurig. Ich will das zurück, das Dünnsein.. Ich will das zurück..

Meine Sorgen mach ich mir selbst. Wieso lass ich nicht los? Lieben heißt loslassen können. Liebe ist es also nicht?
Was ist es?
Gibt es einen Zeitpunkt, ab dem man ein "Ich liebe dich." in den Mund nimmt?
Es schwebt in der Luft. Es gibt synonyme Sätze. Es gibt viel Wertvolleres.
Und das meine ich so. Ich lege nicht sehr viel Wert auf ein floskelhaftes "Ich liebe dich.". Wenn es anderes gibt, das weniger behaftet ist und doch ähnliches bedeutet. Aber kommt der Punkt, an dem man es hören/sagen will? Gibt es diesen Punkt oder gibt es ihn nur für Frauen oder sind das alles sowieso blödsinnige Kitschklischees?
Für's erste tu ich es als solche ab. Kitschklischees.
Und darauf Gute Nacht.
3.5.12 02:16


Diese Tage

Es gibt diese Tage, an denen man sich einfach nicht gut fühlt. Vielleicht liegt es daran, dass einem dauernd etwas runterfällt - zuerst nur der Löffel, dann der geöffnete Joghurtbecher, bei dessen Bodenberührung dann Joghurt in sämtliche Richtungen spritzt und sich sowohl auf den Hosenbeinen als auch in den geöffneten Kühlschrank hinein verteilt -, dann kippt der Kaffeebecher um, die Socke hat ein Loch, man kleckert sich beim Essen voll, der Fleck geht nicht raus, man ist eh schon zu spät dran, das Klopapier ist alle und keiner hat neues besorgt, der Handyakku ist fast leer, Geld hat man auch nicht abgehoben, die Blumen welken, man sieht irgendwie müde und kaputt aus... So was alles. Das baut nicht gerade auf. Aber das muss nicht einmal der Grund sein. Es gibt diese Tage, an denen man sich TROTZ ALLEM nicht gut fühlt. Und hätte es keine Joghurtpfütze auf dem Küchenboden gegeben - man hätte sich dennoch nicht viel besser gefühlt.

Heute war NICHT so ein Tag.
Ich war laufen, ich war in der Uni, ich habe eine versöhnliche und erklärende SMS von meinem Freund bekommen, ich war einkaufen, ich war (mit ihm) bei einer Kommilitonin (ich würde sie sogar Freundin nennen), die heute Geburtstag hatte und es war schön. Langsam lerne ich tatsächlich ein paar mehr Leute kennen, deren Gegenwart sich gut anfühlt. Damit meine ich "Freunde". Ich finde endlich Freunde und das nimmt mir etwas die Angst vor den kommenden Semestern.
Und ich treffe unter ihnen "Leidensgenossen". Und damit meine ich Menschen, die genauso unsicher sind wie ich. Auf ein "Ich weiß nicht, wieso ich in Hildesheim studiere." folgte mein scherzhaftes "Ich weiß gar nicht, wieso ich überhaupt studiere." und darauf ein ernsthaftes "So geht es mir auch oft." von links. Ich war sehr dankbar und sie glaub ich auch. Verbündete für den Moment.

Solang es diese Erfahrungen gibt, die Momente, diese Tage..solang ist es immer richtig, sich für das Leben zu entscheiden.
8.5.12 01:47


Ein bisschen Gedankenalltag

Am Sonntag hab ich "Dark Shadows" im Kino angesehen. Tim Burton, Johnny Depp, Eva Green,.... - Hohe Erwartungen. Die zum Teil auch erfüllt wurden. Top Schauspieler, die allesamt wirklich toll gespielt haben. (Allen voran natürlich Johnny Depp. :D) Und die Story? Jaa, gut.. Es gab die eine und andere Ungereimtheit, gegen Ende war's mir persönlich ein bisschen zu "dramatisch".. Aber insgesamt ist es kein totaler Schund-Film. Und er sieht echt gut aus!

"Und sonst so?"
Weiß auch nicht. Beides und alles. Alles in allem gut. Ich vermisse ein paar alte Freunde. Ende dieser Woche seh ich die Familie wieder, kurz. Am Donnerstag der gewohnte Zwischenstopp in Hamburg, der (wie gewohnt) mit einem Theaterbesuch verbunden wird. "Dantons Tod" im Thalia Theater. Ich freu mich drauf. Viele LIeblingsschauspieler auf einer Bühne.
Am Samstag hab ich dann vor schon wieder zurückzufahren.

Über Pfingsten vielleicht zu meinen Großeltern.. Dann noch dies und jenes andere.. Ich möchte morgen erstmal mit ihm reden. Nicht, dass ich es von ihm abhängig machen würde, ob ich nach Hause fahre oder nicht. Nicht wirklich. Aber ich will ja auch erfahren, was er so für Pläne hat. Ab nach Berlin wegen Fußball-EM oder das Projekt vorantreiben.

Es ist noch immer komisch zeitweise. Es liegt vielleicht an mir. Er ist mir so wichtig, das macht mir Angst. Wenn er mal einsilbig antwortet, frag ich mich, ob ich was falsch mache, ob ich nerve. Vielleicht konzentriert er sich nur grad auf was anderes. Wenn er mich nicht zur Begrüßung küsst, frag ich mich, ob er das Interesse an mir verliert. Wenn wir miteinander schlafen, frag ich mich..nein, dann frag ich mich eigentlich selten etwas.
Er hat mir gestern gesagt, dass ich aufhören soll, mir so viele Gedanken zu machen, dass er mich natürlich sehen will, dass ich ihm nicht weniger bedeute. (Genau genommen hat er mir das geschrieben, nicht gesagt. Aber gesagt hat er in Kurzfassung, dass er sehr gern mit mir zusammen ist und dass ich nichts anderes denken soll.) Ich möchte keine schlechte Stimmung verbreiten. Ich möchte doch einfach vertrauen, akzeptieren, glücklich sein. Ich mach's mir echt unnötig schwer.^^

Wir sehen uns fast jeden Tag, heute mal nicht. Morgen Abend wieder. Und ich bin froh drüber, ich verbringe so gern Zeit mit ihm, selbst, wenn manchal irgendwas "komisch" ist. Und selbst wenn er geht und ein uneindeutiges Gefühl zurücklässt, und selbst wenn er mich durch irgendwas zum Weinen bringt (ich bin so fürchterlich weinerlich, wenn mir etwas oder jemand am Herzen liegt), ganz egal, er ist toll und wenn er da ist, ist das gut.

Ich will es mir nur selbst noch mal vor Augen führen.. Es scheint ausnahmsweise andersherum zu sein? Ich fühle es. Ich denk nur zu viel. Aber eigentlich ist das Gefühl doch da..?

Schlecht ist es gerade nicht. Am meisten freu ich mich gerade allerdings darauf, meine Schwester wiederzusehen.
15.5.12 22:58


Dinge

Ein paar Tage krank gewesen. Am Montag fing's an, am Dienstag noch zur Uni, am Mittwoch nur Bett, den halben Donnerstag verschlafen.. Asprin Complex, dieses Wundermittel, hat's erträglich gemacht und mich am Donnerstagabend sogar noch dazu gebracht laufen zu gehen. :D Bei 24 Grad.. War verdammt anstrengend und verdammt warm, aber hat mir nicht geschadet. Und ich komm mit morgen früh auf meine drei Laufeinheiten pro Woche. Ab Mittag geht's nämlich zu meinen Großeltern für zwei Nächte. Mit Vater und Schwester. Eigentlich freu ich ich. Hoffentlich wird's nicht aus bisher unerfindlichen Gründen doch enttäuschend.
Heute schon fast wieder gesund gewesen, morgen dürfte es ganz ausgestanden sein. Dafür hab ich meinen Freund angesteckt, dem ich heute noch meine verbliebenen Asprin Complex-Tütchen vermacht und vorbei gebracht hab. :D

Auf wundersame Weise halte ich seit ein paar Monaten mein Gewicht - ein Gewicht, das eigentlich nicht meines sein sollte. Mit 3 oder 4 kg weniger (an den richtigen Stellen versteht sich) könnte ich vllt wieder in die ein oder andere Hose passen.. Meine einzigen sommerlichen Kleidungsstücke sind mir mittlerweile all zu klein. Ich gebe auch der Pille schuld daran. (Dies ist eine unnötige Information, aber ich werde irgendwann fürchterliche Hängebrüste bekommen, bei den ganzen Körbchengrößen, die ich schon durch hab..)
(Auch ein Grund nicht alt werden zu wollen. - Klar, das sag ich jetzt, und ohne eine Vorstellung davon, was "alt" eigentlich bedeuten mag.)

Ach -
"Dantons Tod" war..ganz gut. Aber es hat mich leider nicht vollkommen umgehauen. Ein bisschen zu viel von allem. Imposant immer wieder, ohne Frage, aber viel des Textes ist mir einfach so entwischt, weil ich zu gebannt war von Schlagzeug-Soli oder Vergleichbarem. Dennoch fand ich's gut dort gewesen zu sein.

Und -
die Ergebnisse der Klausur vom Februar sind da: 1,7. Die Note für meine Aufführungsanalyse hab ich auch: 1,3. Nö, ernst nehmen kann ich das wie gesagt nicht so richtig. Wenn ich meinen Freund hier nicht kennen gelernt hätte..würde ich dann noch hier sein oder hätte ich mich der Freundin angeschlossen, die sich nach dem ersten Semester exmatrikuliert hat?
Vermutlich wär ich zu feige gewesen.
(Sie hatte 'nen Abi-Schnitt von 1,3 und überlegt jetzt Medizin zu studieren. Das wäre für mich nie eine Option gewesen. Und ihren Schnitt hatte ich ja sowieso auch nicht.)

Nun.. Woche für Woche. Tag für Tag, das trifft es besser. Morgen: Laufen, Autofahrt. Weiter geht die Planung nicht.
25.5.12 23:56





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