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Aus- und zurückgeflogen

Was bisher geschah...

Oder zumindest seit dem 27.3...

Am letzten Wochenende war eine Freundin zu Besuch. Es war ein bisschen wie Abschied. Ein bisschen mehr wie Abschied als wie Wiedersehen. Sie war einer der Gründe, weshalb ich mich hier so schnell wohlfühlen konnte. Jetzt hat sie sich exmatrikuliert und bricht ihr Studium hier ab.

Von Sonntag Nachmittag bis Dienstag Nachmittag war meine Schwester hier. =) Schön war's. Sie wiederzusehen, auch mal wirklich Zeit miteinander zu verbringen, zu reden, zusammen zu viel Geld beim Shoppen auszugeben.. :D Wir hatten Spaß. Sie darf gerne mal wieder kommen. =)

Gestern Nachmittag mit ihm nach Hamburg und Faust I im Thalia-Theater angesehen. Aufgrund meiner hohen Erwartungen wurde ich enttäuscht. Meiner Meinung nach kein Vergleich zur Inszenierung im Schauspielhaus, die ich vor genau 'nem Jahr gesehen hab und die für mich bisher unübertroffen bleibt. Aber diesmal war ich nicht allein im Theater. =) Eine kurze Nacht haben wir im Gästezimmer bei meiner Familie zuhaus verbracht. Mit ihm neben mir ist mir dieses Ausklappsofa viel lieber.
Im Schnellverfahren hat er meine Eltern und Lotta kennen gelernt - meine Schwester und er kannten sich ja schon von ihrem Besuch bei mir. Die Familie brach dann auf in den Urlaub und wir sind dann auch recht bald wieder zurückgefahren. Stundenlange Bahn- und Zugfahrten. Insgesamt fast länger Zug und Bahn gefahren als der Aufenthalt im Theater und die Übernachtung gedauert haben. :D Aber schöne Stunden und viel Zeit am Stück mit ihm. Ich dachte immer, je mehr Zeit man miteinander man verbringt desto früher ist man genervt voneinander oder braucht erstmal etwas Abstand. Irgendwie schein ich da anders konzipiert zu sein? Je länger ich ihn bei mir hab desto weniger will ich, dass er wieder geht. Je öfter ich ihn ansehe oder je mehr Nächte wir miteinander verbringen desto weniger will ich wieder darauf verzichten. (Das heißt nicht, dass ich Zeit getrennt voneinander (sofern von absehbarer Dauer) nicht auch als wichtig erachte.) Glücklich. =)

Ostern. Beide Mitbewohnerinnen sind bei ihren Familien, meine Familie ist im Urlaub und mein Freund schreibt fleißig an seiner Hausarbeit. Am Dienstag geht Uni wieder los. Ich würde nicht so weit gehen von "endlich" zu sprechen, aber wieder ein bisschen mehr Struktur im Tagesablauf zu haben kann nicht schaden. Nach so langen Ferien. Und mit nur so einer kurzen Vorlesungszeit vor den nächsten Ferien.

April. Es wird eindeutig Zeit, dass es Sommer wird!!
7.4.12 22:04


Gedankenkarussell

Hin und wieder fühle ich mich von einer starken Unkreativität befallen. Je besser die Ideen von anderen desto größer mein Unvermögen.

Ich bin jetzt mal nicht verbohrt, verbissen oder ungeduldig. Nein nein, wie es mir ähnlich sieht, bewahre ich die Nerven und vertraue darauf, dass mir etwas einfällt. Wie es mir ähnlich sieht, vertraue ich auf mich. Ja, man muss wissen, dass ich mir meiner Zuversicht durchaus nicht unbewusst bin, auch wenn sie sich gerade noch etwas klein macht, zusammenkauert und getarnt durch minimale Anflüge von Zweifeln noch ganz gut versteckt ist. ABER das heißt selbstverständlich keineswegs, dass es sie nicht gibt. Ich muss nur mal ein erstes Wörtchen mit meinem Selbstvertrauen reden. Wir werden uns zusammensetzen und die Konditionen neu verhandeln müssen, weil es doch wirklich irgendwann Zeit wird, dass man sich aus der Reserve locken lässt.

Karussellgedanken. Ein Wort sitzt auf einem hölzernen Pferd, das Fahrgeschäft setzt sich in Gang, beginnt zu drehen.. Und das Wort kreist und kreist und kreist; immer wenn es an mir vorbeischwebt, winkt es mir zu. Es fährt weiter, das Wort verebbt, und dann naht es wieder, wird lauter und lauter wie die Sirene eines heranbrausenden Polizeiwagens und...wieder leiser.
Kann man sich vorstellen, was ich meine? Es kommt geht, ist nur ein Wort und bringt keine Ideen mit sich. Völlig versteift. Völlig unflexibel.

Das Wetter ist schön, die Sonne scheint. Gestern war ich laufen, der Fuß tut weh. Er tut nach dem gestrigen Laufen aber schon weniger weh als nach dem Mal Laufen davor. Zumindest bilde ich mir das ein. Dass es von allein besser wird. Der muss sich nur dran gewöhnen, der Fuß.

Was Interessantes? Nö, hab ich grad nicht auf Lager. (Wie ungewöhnlich...... :D)
Ich schau dem Wort jetzt wieder ein bisschen beim Kreiseln zu. Solange bis entweder eine Idee kommt oder mir schwindelig wird.
13.4.12 11:35


Was Arbeit vielleicht ist und was dagegen Arbeit für jeden einzelnen bedeuten kann

Ich möchte das klägliche Vorab-Ergebnis niemandem vorenthalten. Eine Woche Nachdenken über "Arbeit" und so etwas kam gestern Abend (aus der Not heraus und ins Blaue hinein) dabei heraus:


Was ist Arbeit? -> Was bedeutet Arbeit für mich?
Ich habe nicht viel Arbeitserfahrung, kann also nur aus einem geringen Erfahrungsschatz schöpfen, wenn ich mir meine Gedanken zu Arbeit oder zum Arbeiten mache und was es für mich bedeutet.
Wenn ich mir also diese Frage stelle und sie versuche ehrlich zu beantworten, so muss ich sagen, dass Arbeit für mich in den meisten Fällen Arbeit an mir selbst bedeutete. Arbeit an mir oder Arbeit für mich, weil ich davon profitieren würde, weil ich mir Vorteile verspreche, weil mir das, wofür ich Mühe und Zeit investiere, etwas bedeuten muss. Die Energie, die ich in Arbeit stecke, muss ich auf etwas ausrichten können. Ich muss wissen, wofür. Egal, ob ich daran arbeite, eine Hausarbeit zu schreiben, daran arbeite, positiver zu denken, daran arbeite, sportlicher zu werden oder daran, enge Kontakte aufrecht zu erhalten zu alten Freunden oder zur Familie.
Ich arbeite an Dingen, um Entwicklung zu sehen. Um mir Ziele setzen zu können.
Ich "arbeite" womöglich nur, um mir das Gefühl zu geben, eine Aufgabe zu haben.

Kultiviert sich der Mensch durch Arbeit?
Der Mensch braucht Aufgaben im Leben, die er verfolgen und erfüllen kann, um ihm einen Sinn zu geben. Eine sich gesetzte Aufgabe zu erfüllen, das fliegt einem nicht zu, dafür muss gearbeitet werden mit dem Ziel, die Aufgabe erfolgreich zu beenden und damit auch die Arbeit. (Woraufhin man sich eine neue Aufgabe suchen muss, die es zu „bearbeiten“ gilt.)
Aber erst einmal: Arbeiten, um nicht zu arbeiten.
Miguel de Unamuno (Spanischer Philosoph und Schriftsteller):
„Der Mensch arbeitet, um Arbeit zu vermeiden, er arbeitet, um nicht zu arbeiten. Es ist unglaublich, welche Arbeiten der Mensch auf sich nimmt, nur um nicht arbeiten zu müssen.“

Ist das die Essenz von der Bedeutung von Arbeit? Eine Aufgabe haben? Auf mich mit meinen dürftigen Erfahrungen zu diesem Thema scheint das zuzutreffen. (Auf jemanden, der eine Familie zu ernähren hat und nicht den Luxus eines durch die Eltern finanzierten Studiums erlebt, vermutlich nicht.)



All das ist im ständigen Wandel. Nichts Endgültiges, nur erste Gedanken. Es sei aber dahin gestellt, ob diese Gedanken sich noch großartig weiter entwickeln. (Damit meine ich: in den nächsten 2 bis 3 Monaten. Im Laufe der Jahre sicherlich. Spätestens mit ernsthaftem Eintritt in "die Arbeitswelt".)

Weiter nichts.
18.4.12 23:33


Am Rande

Gleich geh ich ins Bett. Wecker klingelt um 8:15 Uhr. Loslaufen werde ich um kurz nach halb 9. Gegen halb 10 bin ich wieder hier. Duschen, frühstücken.. Um 12 Uhr das erste Seminar, bis 18 Uhr das dritte und letzte (und langweiligste). Zuhause anrufen will ich noch. (Ich habe "nicht" getippt bevor ich mich verbesserte; Freud würde das zu deuten wissen. :D)

Diese ganzen vielen kleinen Rand- und Hintergrundnotizen.. Wie Post-Its an meinem Hirn. Und doch übersieht man sie so leicht. Denn es sind ja "nur" so kleine Dinge, die man "mal eben schnell" erledigen kann. (Oder könnte.) Deshalb dauert es teilweise Tage.. "Mal eben zuhause anrufen" passiert erst 4 Tage später. "Nur diese eine Mail beantworten", "Zwischendurch das Bad putzen", "Nur kurz durchsaugen", "Noch schnell diesen Text lesen"........
Wer kennt das nicht..
23.4.12 01:31


aber eigentlich nicht

Ich würde gerne..
Bedeutungsvoll..
Nicht so wie..
Aber das ist Unterstellung. Eine Sache der Wahrnehmung, der Einstellung. Nicht mein Tag gewesen. Dabei.. Habe getan, was man erwartete. Bin rechtzeitig aufgestanden. Habe erledigt, was die Aufgabe war. Habe ich gemacht. War beim Projekttreffen. War da. Mit immer schlechterem Gefühl, aber ich war da. Überflüssig, aber ich war da.
Habe auch meine erste Note abgeholt. Natürlich eine gute. Ich hatte hier auch nichts anderes erwartet, da im Seminarvom Dozent vorher schon angekündigt wurde, dass der schlechtestenfalls 1,7en vergibt für Textmappen. Weil sich "künstlerische Arbeiten" ja ohnehin nur schwer bewerten lassen. 1,3 also. Fein. Gespräch war.. Ich war.. Ich hätte ruhig etwas mehr aus mir heraus kommen dürfen, aber er habe doch einen positiven Eindruck. Na, das ist doch schön. Wissen Sie.. Nein, wissen Sie nicht. Sollen Sie auch gar nicht wissen. Du. Natürlich du, weil wir ja alle so vertraut miteinander sind. Seien. Würden, müssten, sollten, könnten - sag mal, pass ich nicht ins Bild? Pass ich eigentlich irgendwie nicht rein?
"Bei sowas wird mir immer wieder bewusst, was ich hier eigentlich für eine geile Scheiße studiere!" - Zitat einer Kommilitonin. Ich habe gelächelt. Vielleicht sogar genickt. Ich habe mich gewundert. Aus meinem Mund kam so etwas noch nie.
Warum nicht?
Nein, ich hör das nicht auf. Es liegt nicht am Studiengag, bestimmt nicht. Es liegt an mir. Es ginge mir immer wieder und überall so. Es liegt an mir.
Es bleibt dabei, dass es..
Nicht wissend, woran es eigentlich liegt. Zum Kotzen ist das. (Manchmal sogar buchstäblich.)
Nein, ich steigere mich jetzt in nichts rein. Morgen ist es wieder vergessen. (Vorsatz.) Ist es tatsächlich; spätestens wenn er da ist. Dann ist der Rest irrelevant für den Moment.
Und andererseits..
Nein, ich mach mir nichts kaputt. Nicht diesmal.

Es ist nur.. Aber eigentlich auch nicht(s).
27.4.12 00:15





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