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Einfachsein

Silvester und ich - wir werden einfach keine Freunde. Ich habe immer das Gefühl am falschen Ort zu sein. Warum wird so viel Relevanz in dieses Datum gelegt? Ist doch eigentlich albern..
Warum starte ich nie mit einem guten Gefühl ins neue Jahr?

--

Das war vor einer Stunde. Dann vergaß ich diesen angefangenen Eintrag. Jetzt ist jetzt.
Irgendwie ist es doch ein gutes Gefühl, es tarnt sich nur. Verkleidet als Sehnsucht.

Der Beginn eines "neuen Jahres" ändert nichts. Aber das muss er auch nicht. 2011 hat eine Menge Anstöße gegeben, ein wertvolles Jahr. Es geht weiter, nennt sich jetzt 2012. Dasselbe Leben und ich will tatsächlich nicht tauschen. Es ist mein Leben, ich kann daraus machen, was ich will. Mein Leben. Ich. Vielleicht ist es gut so.

Los, wir nehmen unser Leben an. Es soll nicht makellos oder perfekt sein, einfach nur sein und gelebt werden. Wir wollen auf die Suche gehen und offen sein für neue Entdeckungen.
Ich wünsche mir, dass wir das wollen. Für 2012. Und für immer.
1.1.12 03:54


Theater, Uni, Leben

Ein großer Woyzeck-Fan war ich eigentlich nie, aber die Aufführung im Thalia Theater, die ich mir heute bzw. gestern angesehen habe, hat mir total gut gefallen. =) Ich hab grad nochmal nachgeschaut.. Das Stück ist nach Georg Büchner mit Musik und Liedtexten von Tom Waits und Kathleen Brennan und einem Konzept von Robert Wilson und einer Textfassung von Ann-Christin Rommen und Wolfgang Wiens von Jette Steckel inszeniert worden. Puh..eine Menge Menschen, nur ganz am Anfang Georg Büchner. Waren jedenfalls sehr lohnenswerte 2 Stunden Theater mit, wie ich es nicht anders gewohnt bin, hervorragenden Schauspielern.

Ich komme im Schneckentempo voran, was meine Uni-to-do-Liste angeht. Schneckentempo ist besser als Stillstand, aber es ist auch etwas deprimierend. Ich hatte viel weiter kommen wollen während der Ferien, damit der Rest der Vorlesungszeit stressfrei verläuft. Tja, hab mich verschätzt; ist doch nicht ganz so einfach alles unter einen Hut zu bekommen: alte Freunde, neues Leben, Familie, Uni..

Aber es ist machbar und schaffbar. Mit welchen Ergebnissen wird sich zeigen. Ich denke schrittweise. Mir bleibt gar nichts anderes übrig. Zuerst das fertig kriegen, was zum 9.1. fällig ist. Am Sonntag zurück nach Hildesheim, am Montag ein Referat, abends dann Besuch von ihm. Das bleibt sowieso das spannendste, was gut ist, weil ich mir so nicht zu viele Gedanken wegen des Referats machen kann. :D Dann das erledigen, was am 13. abgeschickt werden muss, zwischendurch alles andere Neue, was anfallen wird + lernen für die Klausur in Kulturpolitik und mal eben Studienleistungen erbringen.. Wie gesagt..schrittweise. :D

Aufgaben haben ist immer besser als keine zu haben. =)

Ich schlaf jetzt besser mal ein paar Stunden, träum vom Theater und bin morgen toootal motiviert und produktiv für alles, was ansteht.^^
5.1.12 00:45


Ungewöhnlich ungewohnt und ungewöhnlich gut

Es ist Samstag. Ich bin noch nicht einmal seit einer Woche wieder hier. So fühlt es sich nicht an. Ich brauchte keine Eingewöhnungsphase, ich kam hier wieder an und war tatsächlich sofort angekommen. Froh wieder hier zu sein. Nur meine Schwester fehlt. Ich hab sie lieb, aber in der Zeit bei der Familie hab ich sie noch lieber gewonnen. So wie ich es mir gewünscht hab. =)
Kann es sein, dass es gerade so ist, wie ich es mir gewünscht hab oder hätte? Ich muss nur ein bisschen aufpassen, sonst entgleitet mir das eine während ich mich um das andere kümmere. Hoffentlich wird es nicht so sein.. Es wäre ein Ausgleich für das ganze Glück, das ich gerade habe, aber..nein. Nicht schon vonvornherein zu viel denken, raten, rätseln.

Gestern, Freitag, der 13., war alles andere als ein Pechtag. Hilfe, ich werd noch zur Optimistin, gruselig.. :D Selten, sehr selten hab ich so wenig Gedanken für Zweifel verwendet wie jetzt. Selten war ich so wenig misstrauisch. Und zwar einfach aus der selbstverständlichen Überzeugung, dass es keinen Anlass zum Misstrauen oder Zweifeln gibt.
Der "er" ist jetzt fester Bestandteil. War er schon vorher, aber jetzt ist es zwischen uns auch einmal ausgesprochen worden. (Dabei empfand ich gerade das Unausgesprochene als so angenehm. Aber so ist es auch schön. Auch wenn es eigentlich nichts ändert, zum Glück, weil es ja so gut war und ist, wie es war und gerade ist.) Hier und jetzt. Weit in die Zukunft denk ich nicht. Auf lange Dauer geht das nicht, aber im Moment scheint es mir richtig so zu sein. Sonst wäre es ein Verfallen in alte (schlechte) Muster, aber von denen lassen mich viele nun erst einmal in Ruhe.

Wer hätte das gedacht.. Ausgerechnet hier. Ausgerechnet mir passiert so viel, wie ich es alles gar nicht gewohnt bin. In mir drin, um mich rum, mit mir,..ich bin nicht außen vor, sondern ziemlich glücklich gerade.



Langweilig zu lesen, oder? :D
14.1.12 20:31


Dienstagsgedanken

Wenn ich doch bloß nachvollziehen könnte, woran es liegt, dass es einem an manchen Tagen gut und an anderen schlecht geht, obwohl die Umstände dieselben sind. Da wacht man auf mit so eine miesen Gefühl, es ist einem nach Heulen zumute, von Motivation sowieso gar keine Spur und Hoffnung ist nur dahingehend vorhanden, dass auch dieser Tag ein Ende haben wird. Woher kommt das? Und wieso kann dagegen niemand etwas tun? Und wieso kann ich nichts tun, wenn andere in dieser Verfassung sind? Es tut mir so leid, sie so zu sehen und nichts tun zu können. Dann wäre es mir lieber, wenn ich schuld wäre und Auslöser für schlechte Laune gewesen wäre, dann könnte ich versuchen es wieder gut zu machen. So aber fühl ich mich macht- und hilflos gegenüber so manchen menschlichen Emotionen.


Heute sind zwei meiner drei Seminare ausgefallen. In einem Fall fand ich es schade, weil die letzten beiden Sitzungen auch schon ausfallen mussten, ich das Seminar aber sehr gern mag. Im anderen Fall ist es doch durchaus verkraftbar; sonst säße ich jetzt noch 'ne knappe Stunde in diesem immer entweder unterkühlten oder überhitzten Raum und müsste mich seelisch auf eine Radrückfahrt durch Regen vorbereiten.
So ist es nun überaus entspannt alles. Ich hab leider nicht groß was erledigt.. Heute morgen eine Studienleistung zu einer Vorlesung abgegeben, aber noch nicht angefangen für die Klausur derselben Vorlesung zu lernen. Nur an einer weiteren Studienleistung weitergearbeitet; ein Vorlesungstagebuch, sehr nervig.. Gleich werde ich anfangen Suppe zu kochen. Seitdem ein Pürierstab zum WG-Inventar gehört, koch ich fast jede Woche Suppe und kann die nachfolgenden Tage dann faul sein und muss nur die Mikrowelle benutzen, um an was Ordentliches zu essen zu kommen.
Mit den bisherigen Suppenkreationen war ich sehr zufrieden: Kürbis-Karotte-Ingwer-Orange, Brokkoli und Blumenkohl-Kohlrabi-Kartoffel-Meerrettich mit etwas Muskat. Heute wird's eine Steckrüben-Karotten-Kartoffel-Mischung. (Kochen hat doch auch etwas mit Kreativität und Kunst zu tun; man sollte sich so etwas nachweisen und für's Studium anrechnen lassen können. :D Kochen und Verköstigung im Interdisziplinären Studienbereich.)

Nachher kommt er noch vorbei. So oft wie wir uns sehen, wäre die logische Konsequenz, dass wir bald tierisch voneinander gelangweilt sind. (Ich werde das beobachten..) Gut nur, dass dieser ganze Gefühlskram mit Logik nicht viel am Hut hat.
24.1.12 17:10


(be)nennenswert(er)

Mittlerweile Sonntag, 04:20 Uhr

Sollte ich nicht schlafen? Doch, sollte ich. Tu ich aber noch nicht. Von 22 bis 3 Uhr hab ich geschlafen, weil er mich mit seiner Müdigkeit angesteckt hat. Jetzt bin ich dann erstmal wach nachdem er vor ner halben Stunde doch noch nach Hause gegangen ist. Er hatte Hunger und ich konnte ihm nur Suppe oder Müsli anbieten, er wollte aber "was Warmes mit Konsistenz". :D Also jeder für sich im eigenen Bett (zumindest theoretisch; jetzt gerade ja anscheinend noch nicht^^) nachdem ich die letzte Nacht schon bei ihm verbracht hab. Er hatte heute Block-Seminar, was ganz gut war, glaub ich, weil der Samstag sonst womöglich so ein Bett-Tag geworden wäre. So aber musste er um halb 10 aufstehen, ich bin noch bis 12 liegen geblieben und war dann um 13 Uhr zuhause. Hier hab ich dann das Bad geputzt, Müll runtergebracht, durchgesaugt, gegessen, dann kamen Mitbewohnerin 1 und er; sie hatten das Seminar zusammen. Die beiden können sich stundenlang über Filme und Drehbücher usw. unterhalten, ich komm mir dann teilweise etwas dumm und unnütz vor. Ich finds interessant, aber ich hab einfach kein Wissen. Verglichen mit ihm sowieso nicht. :D Er ist was diesen Film-Bereich (oder Philosophie. Oder Physik.) angeht echt beeindruckend bewandert. Beeindruckt bin ich aber auch nur, weil es echt und mehr als nur heiße Luft ist. Ich bin mir ziemlich sicher, dass er nicht in einer breiten Masse untergehen wird. (Und ich frag mich: Was will er denn mit oder von mir?!^^)


Wenn ich 10 Minuten lang nichts mehr schreibe und das Fenster einfach so offen steht, dann ist das meist ein Zeichen dafür, dass da auch nichts Nennenswertes mehr kommen wird. (Was nicht implizieren soll, dass ich das Vorangegangene nun für auffallend nennenswert halte. Nein. Nur nennswerter vielleicht. Oder noch am nennswertesten, weil für mich gerade am relevantesten.)

Ich wünsche..eine gute Nacht. Oder einen guten Morgen. Oder einen guten Sonntag.
29.1.12 04:44





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