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Tatsächlich und irreführend

Ich wollte anfangen mit "Es ist verwirrend.", aber ich möchte doch lieber mal mit was Handfestem anfangen.

Ich habe hier Freunde. Es sind wundervolle Menschen, denen ich vertrauen kann. Es gibt einen Kreis, in dem ich mich wohl fühle. Meistens. Im Allgemeinen. Im Großen und Ganzen. Das eine oder andere (oder die eine oder andere Person) sticht heraus und macht es für mich etwas zwanghaft - ich weiß nicht, woran es liegt. Irgendetwas fehlt, ein Draht oder.. Es liegt vielleicht an mir. Ich möchte fragen, was sie an mir stört, aber ich tu es nicht.
Diese Person ist befreundet mit jemandem, mit dem ich auch befreundet zu sein scheine. Ich frage mich aber, wie das gehen soll, weil.. es hat gar keinen Sinn das hier so "aufzudröseln". Möglicherweise reime ich mir die Hälfte sowieso selbst dazu, weil ich sonst keine Erklärung für das finde, was ich fühle. Ich bilde mir doch nicht ein, dass mir Ablehnung entgegen schlägt?! (Jetzt wo es hier steht..vielleicht doch. Ja, kann gut sein, dass ich mir sowas auch mal einbilde; aber in diesem Fall..)

Ich mag ihn. Ich mag sie auch; auch wenn uns ein Stück Draht fehlt. Die beiden sind befreundet; mögen sich also auch. Mir versucht er auch zu vermitteln, dass es mich mag. Und man sollte meinen alles sei super und unkompliziert, aber irgendwie fühlt es sich so nicht an.

Es war ein schönes Wochenende. Ich war schon wieder bei der Familie; am Donnerstag Abend in Hamburg angekommen und dann mit meiner Mutter, die mich vom Hauptbahnhof abgeholt hat im Literaturhaus gewesen. Sie hat mich begleitet; ich musste als Studienleistung dort hin. Es war immerhin weniger öde als ich es mir vorgestellt hatte. Gelesen hat dort ein Dozent der Uni Hildesheim. Ganz amüsant irgendwie, aber sehr inszeniert. In deren kleinen elitären Kreis der wohl betuchten Literaturfreunde kann und will ich mich nicht einfinden. Es erschien mir unehrlich und aufgesetzt.
Eine Nacht im Gästezimmer des Elternhauses. Am Freitag habe ich nachmittags eine Freundin vom Hamburger Hauptbahnhof abgeholt, die aus Hildesheim kam. Wir waren in Second-Hand-Shops, auf Weihnachtsmärkten, haben Klamotte gekauft und waren am Freitag Abend im Theater. Thalia in der Gaußstraße; "Caligula". Es war verstörend. Ich mochte es. Erstaunt war ich als ich zwei Kommilitoninnen gesehen habe, die auch in der Vorstellung saßen. Meine Güte, die sind ja überall, diese Hildesheimer!

Am Samstag dann nochmal Hamburg und um 18 Uhr dann in den Zug und zurück. Angekommen und weiter. In den Bus, nach Hause, umgezogen, zur Freundin, mit der ich eben noch in Hamburg war, weiter zu jenem nach Hause, wo auch jene war und einem Freund von jenem und eine meiner beiden Mitbewohnerinnen. (Klingt fast rätselhaft.) Dort waren wir dann einige Zeit und dann ging's auf eine WG-Party, die eigentlich zwei WG-Parties waren. Ein Haus, zwei Stockwerke. Ziemlich cool.
Es passierte noch dies und jenes und als ich um 8 Uhr im Bett lag, war ich ganz schön fertig.

Sonntag war..ein fauler Tag. Das beste am Sonntag war der Abend als der Kreis an netten Leuten hier nochmal versammelt war. Reden, zuhören, Film sehen, zuhören, unterhalten,... Um halb 4 sind die letzten beiden gegangen, dann noch ein kurzes zwischen-den-Türen-Gespräch mit Mitbewohnerin T., Gläser abgewaschen, ein paar Worte für mich geschrieben - und auf einmal war's kurz vor 5 Uhr und ich hab schleunigst das Licht ausgemacht. Vier Stunden später bin ich dann aufgestanden. Und jetzt bin ich immer noch wach. Aber tatsächlich ziemlich wach, nicht halb tot. Damit es aber auch soweit gar nicht erst kommt..

Studentenleben. So in etwa hatte ich mir das vorgestellt, aber doch nie damit gerechnet, dass es mal so kommen könnte. Jetzt lebe ich ein solches und trotzdem ist es noch ganz anders. Wie das immer so ist..
6.12.11 00:13


10./11./12.12.11

Es ist nicht mehr verwirrend, es scheint sogar richtiggehend kompliziert zu werden.



Ich mag das nicht!
12.12.11 21:31


Ei(gen)artig

Irgendwie weltfern. Irgendwie realitätsentrückt. Als wäre alles sehr weit weg. Mein Kosmos ist ein Ei. Geräusche von außen dringen gedämpft durch die Kalkschale zu mir hindurch. Wenn alles gut geht, wird das Kosmos-Ei ausgebrütet und es schlüpft irgendwas Lebendiges daraus.

Ich fühle mich nicht schlecht, nur eigenartig.

Um mich herum wird sich auf die Heimat gefreut. Ich habe noch nicht verstanden, dass fast Weihnachten ist. Dass ein neues Jahr schon fast wieder anklopft. Dass die Zeit so rasend schnell vergeht und so viele Dinge mit sich bringt, die ich nicht realisiere.
Ich sitze in meinem Kosmos-Ei und wundere mich ein bisschen.
17.12.11 18:01


Puzzle

Immer noch ein traumähnliches Gefühl; aber ein gutes. Die Realität holt mich noch früh genug ein! Obwohl..das schöne ist ja..es IST real. Es fühlt sich nur an als wäre es von sehr weit weg sehr nah an mich herangeholt worden. Und jetzt ist es da. Ich bin kaum überfordert. Ich bin doch nicht dieselbe wie vor 2 Jahren. Ich habe mich doch in eine Richtung gewandelt und ich glaube, dass es gut ist.

Es geht mir gerade eigentlich echt gut. Also..ich weiß nicht, wann ich mich das letzte Mal so gefühlt hab. Als hätte ich ein verlorenes Puzzleteil gefunden; ein Loch weniger.
Ich klammere mich nicht daran fest; ich hoffe, es hält von allein, indem es vom ganzen Geflecht erfasst und gehalten wird. Weil es in diese Lücke nämlich gerade genau reinzupassen scheint.
20.12.11 20:20


entrückt

Zwei Wochen ab jetzt.
Hier. Wieder. Zu Besuch.

Weihnachten?!

Dinge zu tun. Uni-Kram. Menschen wiedersehen, auf andere dafür für zwei Wochen verzichten müssen.

Das Bewusstwerdens des Angekommenseins entstand beim Verlassen der Stadt.

Ich bin. Ich möchte sein.
23.12.11 02:40


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