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Irrtümer

Eine fast ausgestorben geglaubte Tradition möchte ich noch einmal aufleben lassen. Ich hab vor drei (?) Wochen ein Gedicht geschrieben, um mal zu testen, ob ich was Brauchbares zustande bekomm. Das darf nun gerne beurteilt werden.

Folgendes:


Ein Neuanfang, ein Neubeginn –
Trugschluss! Irrsinn!
Kaltstart mit Vorlauf
Ein Widerspruch? Nein, tausende im Beilauf!

Zum Doppelpunkt der Startschuss –
Irrsinn! Trugschluss!
Es war und ist und wird sein
Kein Startschuss, kein Endpunkt, kein Meilenstein!

Privacy im Showroom
Trugbild?! Irrtum?!
Frühstart mit Spätfolgen
Rückblickend lebensecht zum Mitverfolgen

Ironie als Schutzschild
Irrtum? Trugbild?
Echtheit in Echtzeit
Eingesperrt und zwangsernährt von grenzenloser Freiheit



Wie sagt man so schön? Ich hab das Rad nicht neu erfunden. :D Aber das war auch nicht mein Anspruch.
Also?
6.11.11 17:15


Einreisen, ankommen

Schon wieder sind Tage vergangangen, einige. Ich habe seit dem letzte Eintrag..ja, was eigentlich? Ich habe ein Seminar aus meinem Stundenplan geschmissen, bin jetzt mit meinen Belegungen nur noch Durchschnitt. Nicht mehr die, die sich "viel vorgenommen" hat. Zu viel anscheinend. Erstmal ein Rückschlag.

Am kommenden Wochenende fahre ich zum ersten Mal seit dem Umzug "nach Hause". Dahin, wo der Rest der Familie wohnt. Ich bin gespannt wie es wird. Vor einem Jahr war so ein Wochenende ein Lichtblick, wichtig. Jetzt ist es..wahrscheinlich schön, sie mal wiederzusehen. Aber es ist bei Weitem nicht so "dringend" und "notwendig". Ich wohne jetzt hier, aber nicht nur das. Ich lebe auch hier. Ob es das Optimum ist, das frage ich mich nicht mehr. Es ist so, ich hinterfrage es nicht, weil es nicht falsch ist. Ich bin hier, es ist jetzt ein richtiger Ort (von wahrscheinlich vielen möglichen richtigen Orten) für mich zum Sein. So ist es, so muss es sein und etwas anderes lasse ich auch gar nicht zu.

Das Wochenende ist voll, das ist gut. Hamburg steht auf meiner To-Do-Liste. Hamburg muss sein. (Und Theater muss sein. Wen ich schon mal da bin.)
Allerdings war ich während meiner paar Wochen hier auch schon zweimal im Theater. Für ein Seminar besteht die Studienleistung darin, sich drei aus vier vorgegebenen Theaterstücken anzusehen und danach ein Erinnerungsprotokoll zu verfassen. Ich hab schon alle drei. :D Zwei davon sind Inszenierungen des Schauspielhauses Hannover. "Ursprung der Welt" (hat mir gar nicht gefallen) und "Staatsfeind Kohlhaas" (hat mir gut gefallen).

Vielleicht bin ich jetzt im Studentendasein angekommen. Meinem persönlichen. Mit verrückten Individualisten und normalen Verrückten. Schon ein paar Freunden. Abwägungen, Verantwortung, Eigeninitiative und eigenem Ermessen.
Was mir das ganze bringen soll oder kann oder wird, das wird sich dann wohl erst noch herausstellen. Einige meiner Dozenten neigen dazu sich und den Studiengang und die Uni so zu selbstbeweiräuchern, weil das ja alles so "besonders" und schon so "etabliert" usw usw ist... Ich empfinde solche Betonungen immer eher als peinlich und versuche mich im Gegenzug zu distanzieren. Dabei ist das auch blöd. Ich möchte doch nicht, wenn ich gefragt werde, was ich denn nun mache ("studieren") und was ich wo studiere nicht verschämt antworten müssen. Kann ich denn nicht dazu stehen? Ja, ich bin eine dieser komischen "Kuwis". Es klingt für mich immer noch ein bisschen wie ein Schimpfwort, abwertend. Selber Schuld. Muss ich drüber stehen. Oder verdrängen und ignorieren. :D

Kein richtig, kein falsch. Nicht schwarz oder weiß. Schwer anzunehmen.
15.11.11 23:35


Drinnenwelt

Ich bin anonym. Irgendjemand. Niemand.
Sitze in meinem Zimmer und bin wach, zu wach. Licht brennt, aber das kann man vom Flur aus nicht sehen, die Tür hält dicht. Die Erwarteten sind eben nach Hause gekommen, aber ich habe keine Lust darauf, jetzt bekannt gemacht zu werden. Ich möchte jetzt kein Lächeln aufsetzen und zwischen Tür und Angel, zwischen Ankommen und Insbettfallen noch drei Sätze wechseln. Ich möchte hier allein sein.
Ich möchte nicht allein sein. Würde jetzt gerne mit ihr, der anderen Mitmirhierwohnenden reden. Aber sie ist nicht da. Ist bei einem Mann, den sie mag, der sie mag. Noch nichts Festes, aber es läuft darauf hinaus. Sie wird erst morge zurückkommen.
Mich macht es gerade wütend. Es - das Gefühl, verarscht zu werden. Das Gefühl, ausgespielt zu werden. ICH BIN KEIN WÜRFEL! Ich dachte, wir wären fast so etwas wie Freunde, das dachte ich von beiden, aber es war vielleicht ein Irrtum. Wer nutzt hier wen aus? Wer spielt wem etwas vor? Ja, ich bin wütend. Er würde mich sicherlich mit guten Argumenten ausstechen. Ich habe keine Argumente, ich habe Wut. Ich habe auch Sehnsucht und Traurigkeit, aber die gehen ihn ja gar nichts an. Die gehen niemanden etwas an. Wut ist stark, Wut darf sein. Der Rest soll schweigen. Der Rest bahnt sich seinen Weg. Ich weiß nicht, was ich dagege tun kann, wie ich es aufhalten soll; es kommt einfach. Der ganze böse Rest, der viel größer ist als das, was das vermeintlich "Eigentliche" ist.
Ich war im Uni-Kino mit der Freundin hier. Ein trauriger Film. Das muntert nicht gerade auf. Ein guter Film, den ich mochte, aber traurig. ("Biutiful") Sie hat einen Satz gesagt, zusammenhanglos, der mich aus der Bahn geworfen hat. AUS WELCHER BAHN?!, frag ich mich. Ich war in keiner Bahn. Aber jetzt bin ich raus?!
Worum mag es hier gehen? Worum geht es?? Ich will nicht Niemand sein und auch nicht Irgendjemand. Ich will als JEMAND wahrgenommen werden..wahrgenommen werden will ich. Und jetzt fühle ich mich wie..
Nein, alles nicht so dramatisch. Natürlich nicht. NEIN.

NATÜRLICH NICHT. (Tut mir leid.)

Außen vor. Fehl am Platz. Überflüssig.
Ich dachte, wir würden uns verstehen. Ich dachte, ich hätte ihn und er hätte mich verstanden. Ich dachte, es wäre vielleicht so etwas wie Freundschaft. Aber damit spielt man nicht.
Mit Feuer spielt man nicht. Mit Freundschaft auch nicht. Beides zu brenzlig, zu hohes Risiko. Entweder man verbrennt sich die Finger oder man fackelt etwas Größeres ab. Welches Stadium ist das? Angefeuert oder ausgebrannt?
17.11.11 00:21


Gedankensammlung. Unerheblich.

Es verging so unfassbar schnell, das Wochenende. Es war gefüllt mit Zugfahren und Lesen. Dazu kam Hamburg, Theater, ein bisschen Familie und..wieder Zugfahrt. Und dann war Montag und der ist nun auch schon wieder vorbei.
Ich plane. Nehme mir Dinge vor für die kommenden Wochenenden. Das ist gut. Ich weiß, dass das gut ist. Es wird auch gut sein, wenn es so weit ist.
Jetzt gerade fühl ich's nicht. Nur Schwere, die fühl ich. Aber keine müde Schwere, die einen ruhig schlafen lässt, sondern solche, die einen runterzieht. Und wenn man's mit sich machen lässt immer tiefer und tiefer. Allzu tief runter will ich nicht. Dafür würde mir auch die Zeit fehlen. Morgen geht das Leben weiter.
Ich versteh diese Traurigkeit nicht. Was will sie? Woher, wohin?

Eklige Gefühle. Ich will die nicht! Unbehagen, Übelkeit, Verdrängung schalten sich ein. Mustermustermuster, aber unansehnliche. Eine hässliche Tapete.

Ich will nicht konkurrieren müssen. Ich will mich nicht vergleichen und in der Konsequenz merken, dass ich nicht mithalten kann. Sobald sich das abzeichnet, lass ich mich abhängen. Kein Vertrauen.

Ekelhaft. Es ist so unbegründet, so nutzlos! Bilde ich es mir denn ein?! Wieso muss ich denn immer alles in Frage stellen?!


Wieso können wenige Sätze einen ganzen Tag kaputt machen? Wenige banale Sätze, eigentlich gar nicht so bedeutungsvoll, aber trotzdem bringen sie etwas zum Zerplatzen.
Oder keine Sätze. Keine Wörter. Keine Wörter können auch einiges zum Bersten bringen. Hoffnung zum Beispiel. Schweigen als Kommunikationsart. Oder als Nicht-Kommunikationsart.

Bedeutungslos. Morgen geht es weiter. Ob besser oder nicht sei dahingestellt. Aber weiter.
21.11.11 22:04


nur

Ich weiß schon gar nicht mehr, was im letzten Eintrag stand. War wohl nicht so wichtig. Eher gewöhnlich.

Ob dieser hier positiver klingt, weiß ich nicht, aber dann läge es daran, dass ich eigentlich bettreif bin und auch gleich dorthin verschwinden werde; aber er ist zumindest positiver gemeint.

Es passiert so viel. Vielleicht auch nicht, aber für mich, für die von mir gewohnten Verhältnisse.. Das ist aber nichts Schlechtes, nur ungewohnt sobald ich darüber nachdenke. Ich komme mit dem Reflektieren gar nicht hinterher und schlafe wahrscheinlich auch zu wenig. Aber das wird durch anderes wieder ausgeglichen. Und insgesamt geht's mir doch gut. Insgesamt geht's mir besser als vor einiger Zeit. Ich kann mir einreden, ich sei auf einem richtigen Weg.

Ich sollte wirklichwirklich ins Bett gehen, jetztsofortaufderstelle. Gute Nacht.
28.11.11 03:31





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