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Nicht.

Mir ist schlecht. Ich mag mich nicht. Mein rechter Fuß tut bei jeglicher Belastung weh. Seit Mittwoch. Weil ich da stundenlang durch Hamburg gelaufen bin. Nach Dienstag tat nur mein linkes Knie weh. Vom Joggen. Aber das hatte ich vielleicht auch schon geschrieben. Jetzt tut es nicht mehr weh, deshalb könnte ich theoretisch morgen wieder laufen gehen (ich wollte eigentlich schon gestern), aber nervt ja der Fuß. Eine Mistkacke ist das.
Mir ist schlecht. Ich mag mich nicht. Ich hab noch immer keine Zusage für ein Zimmer in Hildesheim.
Ich mag mich nicht. Ich bin ein dicker Klops geworden. Das mag ich nicht und das mag ich nicht sein. Ich möchte manchmal die Zeit zurückdrehen. Und dann wieder nicht. Gesundsein; ist das nicht was Tolles? Was Wunderbares? Das Wichtigste? Jein? Karo, wie blöd du wieder bist! Sowas tauscht man doch nicht ein gegen..gegen..ja, wogegen überhaupt? Hab ich mich denn wohlgefühlt vor 10 kg? Nein. Fand ich mich denn schön? Nein.
Und jetzt? Auch nicht. Klopsklopsklopsklopsklops. Ich mag mich nicht. Falsches Mantra. Aberaberaberaberaber.....

Ungerechte Gedanken. Gemein. Ungerechter, gemeiner, illoyaler Mensch. Ich will so nicht sein.

Ich möchte nicht 10 kg weg haben. Aber 5. Lieber 6. Außer ich hab noch weiter zugenommen. Dann 7. Was ich ändern könnte, weiß ich nicht. Was ich ändern könnte, würde nur wieder zu einer "Mangelernährung" führen, weil ich Lebensmittel streichen müsste. Sport. Ja. Scheiß Fuß. Und bringt auch nichts. Jedenfalls nichts fürs Gewicht. (Oder gegen das Gewicht.) Es wird mehrmehrmehr und ich mag mich nicht. Immer weniger.

Ich möchte eigentlich alles für mich behalten. Ich möchte gar nicht zugeben, dass ich die Kontrolle nicht mehr hab. Dass ich schwach und undiszipliniert bin. Ich möchte das nicht zugeben, weil es sich schlecht anfühlt. Aber es fühlte sich eigentlich nie gut an. Auch mit Untergewicht und sich sorgenden Freunden und Eltern und Lehrern fühlte es sich nicht gut an. Aber kontrollierter. Kontrollierbarer.

Es ändert sich alles von Tag zu Tag. Ich bin keinen Tag dieselbe. Ich baue auf nichts. Ich erinnere mich, aber ich lebe nicht davon. Ich erinnere mich daran, wie ich gestern vor dem Spiegel stand und dachte "Es geht.". Ich weiß, dass es so wahr. Aber es zählt nicht mehr. Es hat keinen Wert. Weil ich heute stehe, sitze, liege und fühle, dass das nicht geht. Das geht nicht. Das ist eklig. Da brauch ich gar nicht länger in einen Spiegel zu schauen, das macht es nur schlimmer.

Gestern konnte ich zwei Stück Schokolade und Gummibärchen und Kram essen und es hat geschmeckt. Heute kann ich das auch, aber heute bereue ich auch alles, was ich jemals gegessen habe. Warum hab ich damit überhaupt angefangen? Warumwarumwarum?

Mir ist schlecht. Ich mag mich nicht.
3.9.11 18:25


Trotz(dem)

Heute war ich wieder laufen. Ich hatte das Gefühl, viel lagsamer als sonst zu sein. Am Ende waren es aber doch wieder 57 Minuten für dieselbe Strecke. Aber anstrengend war's. Was egal ist, weil ich trotzdem nicht abgekürzt hab. So weit kommt es noch. Da müsste mir schon ein Ohnmachtsanfall in die Quere kommen. :D

Ich habe sieben WGs besichtigt. Ich habe drei Absagen bekommen. Ich bin mir bei einer sicher, nichts von ihnen zu hören. Bleiben drei. Davon möchte ich bei zweien eigentlich nicht so gern einziehen. Bleibt eine WG. Morgen ruf ich an. Und wenn sie sagt, dass sie sich gegen mich entschieden hat, dann werde ich einmal laut schreien und auflegen. Das verspreche ich. (Aber auch nur, weil ich so hoffe, dass sie sagt "Ja, schön, dass du dich meldest! Ich wollte dich auch gerade anrufen, um dich über die Zusage zu informieren!" Blabla..)

Morgen würde ich gerne schwimmen gehen. Aber ich muss ehrlich sagen, dass ich keine riesige Lust hab, erst knapp 10 km zum Schwimmbad zu radeln, dann zu schwimmen und dann wieder auf's Rad zu steigen.. Mal sehen.. Ich ahne, dass es am Ende auf gar keine sportliche Aktivität hinauslaufen wird.. :-/

So. Und nächste Woche geh ich ins Theater! Und sei es allein. Mir doch egal. (!!!)
5.9.11 22:03


Auch nicht anders

Sie hat ihr Handy aus. Ich hab gestern 6 mal versucht sie anzurufen. Immer nur die Mobilbox. Hab dann 'ne SMS geschrieben. Heute dasselbe: Handy aus.
Jetzt weiß ich nicht, woran ich bin. Ist das Zimmer jetzt anderweitig vergeben? Muss ich weitersuchen? Wieder nach Hildesheim fahren (irgendwie) und besichtigen? Abstriche machen? Irgendwo einziehen, wo mir das Zimmer eigentlich zu klein, die Lage eigentlich nicht gefällt und mir die Mitbewohner eigentlich nicht "passend" genug sind?
Ich bin etwas verzweifelt, werde etwas wahnsinnig und drehe etwas durch, weil ich nicht weiß, was ich jetzt machen soll..

Heute war das Laufen wieder anstrengend. Die Beine waren schwer, der Wind war zum Kotzen und das Knie hat wieder genervt. Und jetzt regnet es.
Meine Laune ist unterirdisch. Ich halte mich zurück und reiß mich zusammen, um nicht a) jeden grundlos anzupampen oder b) nach zwei Sätzen in Tränen auszubrechen. Ich versuche mir gut zuzureden, aber es klappt nicht. Es ist alles Lüge. Ich fühl mich erschöpft und überfordert. Obwohl ich das vielleicht gar nicht bin. Also überfordert. Erschöpft schon irgendwie. Das Wetter tut sein übriges.

Ich habe mich seit über einer Woche nicht auf die Waage getraut. Ich hoffe so sehr, dass ich beim nächsten mich-auf-die-Waage-Wagen positiv überrascht werde. Ich glaube nicht daran, aber es wäre meiner Meinung nach nur fair. Ich zwinge mich ja nicht (nur) aus einem masochistischen Vergnügen zum Joggen. Nein, ich hätte auch gerne was als Gegenleistung und meine damit mehr als die paar Endorphine, die danach kurzfristig mal für sowas wie Glücksgefühle sorgen.
Wahrscheinlich erwarte ich zu viel. Ja, schön.. Aber wie viel Sport muss ich denn machen? Müsste ich jeden Tag eine Stunde laufen? Müsste ich zusätzlich noch schwimmen, Rad fahren, Fitnessstudios besuchen? Dafür reicht die Motivation nicht.. Die reicht für gar nichts. Wird von der Deprimiertheit erstickt. Böse Deprimiertheit! Wandel dich um in irgendwas Konstruktives!

... Sie sagt, ich könne sie mal. Na immerhin beherrscht meine schlechte Laune den Imperativ.
7.9.11 13:54


Weiter

Der Aktualität halber: ich hab jetzt ein WG-Zimmer. Wider Erwarten doch noch eine Zusage bekommen. Es ist nicht das Optimum an Wohnung, aber das Zimmer ist relativ groß, es ist günstig und die Mitbewohner sind sehr in Ordnung, glaub ich.
Das wird dann also meine dritte Adresse. In einem eigentlich vorbildlichen Lebenslauf. Lückenlos. Schule, Abi, FSJ zur Orientierung, Studium. Eine Linie verfolgend. (Zwar eine, deren Perspektive anzuzweifeln ist..)
Ich dachte, es würde sich anders anfühlen. Ich dachte immer "wenn ich dann Abi hab" oder "wenn ich dann erst studieren sollte"..ich dachte, es würde einen irgendwie innerlich ausfüllen. Als könne man zufrieden sein. Als könne man von sich sagen, dass es gut so ist. Als könne man "stolz" auf sich sein.

Was wohl noch passieren muss. Was wohl noch passieren wird.

Man bekommt nichts Neues von mir zu lesen, oder? Es ist so monoton. Ich fühle das auch. Ziemlich grau.

Überraschenderweise hab ich gerade die Musik eines deutschen Rappers für mich entdeckt. Nicht dass ich es für undenkbar hielt, dass mir solche Musik gefallen könnte, es gab ja auch immer wieder Lieder (beispielsweise von Curse), die mir ganz gut gefallen haben, aber das jetzt kann ich mir auch länger anhören. F.R., Fabian Römer. Rhythmisch. Gute Texte. "Gefällt mir." (Facebook ist allgegenwärtig. Gruselig. Wirklich gruselig. Wäre es nicht so praktisch,.. Gruselig.)

Unproduktiv bin ich. Unkreativ. In letzter Zeit. Ich stelle mich zu wenig Aufgaben, ich fordere zu wenig von mir. Oder? Ich schreibe kaum noch. Male nicht, zeichne nicht, lese nicht.. Ich mag mich so nicht.
Immerhin: zwei Theaterkarten sind gekauft. Untypisch für mich: zweimal Thalia Theater anstatt Schauspielhaus. Aber "Cyrano" hat einfach so eine grottige Kritik..das will ich mir nicht antun. Da schwelge ich lieber in Erinnerungen an "unseren" Cyrano vom Landestheater. =) Freilichttheater im Innenhof des Schloss Gottorf, schön war's. Werd ich wahrscheinlich mein Leben lang gern dran zurückdenken. Bestmöglicher Abschluss des FSJ. Und so viele wunderbare Menschen.

Aber weiter. Neuer Abschnitt, neue Stadt, neue Menschen. Noch ein Monat Atempause, aber dann hab ich bereit zu sein.
9.9.11 21:21


Ein wüstes Land und immer noch Sturm

Oh, war das toll gestern. =) Endlich wieder Theater! Und endlich wieder Theater in HAMBURG! Ich war echt beeindruckt, wie viele junge Menschen im Publikum saßen und ich in der Pause zu Gesicht bekommen habe. (In Schleswig liegt der Altersdurchschnitt immer so bei 60+..) Und diese Inszenierung! Der Regisseur (Antú Romero Nunes) wurde zurecht vom Abendblatt in höchsten Tönen gelobt. Es war wirklich toll. Alles miteinander verzahnt, dann diese Ideen, die im Bühnenbild umgesetzt worden sind.. Ich weiß ja nicht, ob hier jemand Lesendes dringend mal ins Theater gehen möchte und zufällig in der Nähe von Hamburg oder in Hamburg wohnt..aber falls dem so sein sollte: "Merlin oder Das wüste Land" kann ich mit bestem Gewissen weiterempfehlen!
Wenn mir Stücke richtig gut gefallen, könnte ich mich immer direkt verlieben. Ins gesamte Stück oder in einzelne Rollen. Merlin! Toll! Sir Lancelot! Mag ich auch! Der Clown alias Teufel, wow.. Clownin, Parzival, König Artus.. Und am Samstag geht's wieder ins Thalia ("Immer noch Sturm"), mal sehen, ob ich das verkrafte oder ob ich an Reizüberflutung zugrunde gehen werde. :D

Was ich auch unbedingt sehen möchte, ist "Die Möwe" von Tschechow im Schauspielhaus. Leider hat das erst Premiere, wenn das Semester schon begonnen hat also muss ich dann mal sehen, wie ich das einrichten kann, mir das an einem Wochenende anzuschauen. Vorher, Anfang Oktober, gibt's da sowas, das nennt sich "Stücke auf dem halben Weg zur Bühne" oder so. Ein Zusammentreffen mit Regisseur(in), Schauspielern.. Das fänd ich ja auch toll. =) Ich weiß nur nicht, ob ich da nicht eigentlich schon umgezogen sein sollte. Will ich aber gar nicht. Warum denn am 2.10. umziehen, wenn das Semester erst am 17. beginnt? Ich mein..okay, den Umzug kann man dann machen, aber dann würd ich gern nochmal "hierher" zurück. Sonst häng ich da zwei Wochen in Hildesheim rum, kenn noch niemanden.. Fänd ich blöd. Dann lieber hier rumhängen und Hamburg aufsaugen.
Hamburg.. Ich liebe diese Stadt. Ich liebe sie jedes Mal, wenn ich da bin. Ich will nicht weiter weg von dir, Hamburg, ich will näher ran, in dich hinein!
Sieht ganz nach einer Fernbeziehung aus für die nächsten Jahre.. Aber dann.. Ja, was dann? Wer weiß.

Ich muss jetzt mit Lotta raus und es regnet. Sehr motivierend. Vielleicht fahr ich ein bisschen Rad mit ihr. Also ich fahr und sie darf nebenher laufen und wird dauernd stehen bleiben, um irgendwo zu schnuppern, was mich dann wiederum immer mehr aufregen wird, weil ich dieses "Stop and go" mit dem Fahhrad echt nervig finde. Aaaber naja. Auf Laufen hab ich keine Lust mehr. Bin ich heute schon. Und ich fühl mich fast sportlich, weil's schon das zweite Mal diese Woche war. Ich weiß ja nicht, wie oft man laufen muss, um als sportlich zu gelten oder um die Kondition merklich zu steigern oder um Muskelaufbau und Fettverbrennung und den ganzen Mist anzuregen..aber vielleicht ist es besser das nicht zu genau zu wissen. Sonst wird das ganze wieder so zwanghaft. (Ich möchte bitte nur morgen auf die Waage steigen und nicht meine Hoffnung in den Sport verlieren. Ich möchte bitte nur, dass mir zwei der vier nicht mehr passenden Hosen wieder passen. Ich möchte bitte nur irgendwann mal in den Spiegel gucken und denken "Ja, so geht's." und zwar ohne ein ABER.)

Und dann möchte ich jetzt bitte NUR, dass es aufhört zu regnen, aufhört so zu stürmen und dass die Sonne rauskommt. Jetzt!
... Schade.

Naja. Dann halt raus bei Regen und Sturm vor der malerischen Kulisse eines Himmels der eine einzige riesige Wolke ist in einer Farbe, die die Bezeichnung "Farbe" gar nicht verdient hat.
14.9.11 14:38


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