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Nur eine Woche meines Lebens

Mal was ganz Banales: Gibt es eigentlich einen Trick oder eine Möglichkeit, diese blöden und nervigen Spam-Kommentare zu unterbinden? Jede Woche ca. 50 dieser Kommentare löschen zu müssen nervt irgendwie ziemlich..

Diese Woche ging schnell rum. Am Dienstag hatten wir, also der Theaterjugendclub, Vorstellung, am Mittwoch war meine Mutter auf einer Fortbildung 30 km von hier und danach hat sie mich noch besucht, am Donnerstag war der Flensburger Schultheatertag, gestern hatte ich eine Theaterführung und hab eine Schauspielerin des Ensembles zum Reiterhof gefahren (sie soll für die Schlossfestspiele ein bisschen reiten lernen) und heute hat mich mein Opa besucht.
Doch, das war eigentlich eine ziemlich gute Woche.

Die Vorstellung am Dienstag lief gut. Am Mittwoch war es wirklich schön, meine Mama wiederzusehen, mit ihr zu sprechen, mit ihr essen zu gehen.. Es war schön und es hat mir gut getan. Das hab ich ihr glaub ich auch gesagt. Dass es mich gefreut hat, dass sie da war. Dass ich sie sehr lieb hab, hab ich nicht gesagt, aber ich hoffe, sie weiß es auch so. Der Schultheatertag am Donnerstag.. War nett. Die Darbietungen waren süß und amüsant (ich bin der festen Überzeugung, dass meine Ex-Schule echt besser und "professioneller" war mit ihren Musicals als es offenbar viele andere "typische" Theater-AGs sind ) und die Einkaufsstraße in Flensburg hat doch mehr zu bieten als die in Schleswig. :D Am Freitag hab ich um viertel nach neun in Schleswig auf eine Kindergartengruppe gewartet, die nicht auftauchte. Stattdessen kam ein Anruf aus Rendsburg; dort war eine Kindergartengruppe (allerdings nicht die, die ich in Schleswig erwartet hatte), die auf eine Führung gewartet hat. Ich also ins Auto, ab nach Rendsburg und eine improvisierte Führung mit 18 quirligen, lauten, aber süßen Kindergartenkindern gemacht. :D Dann zurück nach Schleswig und eine Dreiviertelstunde später mit einer Schauspielerin zu einem Reiterhof. Sie wurde longiert und ich hab gelesen und Pferde gestreichelt (ich möchte auch mal wieder reiten..) und sie danach nach Rendsburg gefahren. 125 km Autofahrt. Die letzte Rückfahrt von Rendsburg nach Schleswig war aber irgendwie cool. Fenster auf, Radio aufgedreht, laut mitgesungen und..das Leben gefühlt.
Und der kurzfristige Besuch meines Opas heute. Er war für eine Woche in Kappeln; morgen hat meine Oma Todestag, da wollte er gerne weg und Abstand haben. Es war netter als ich es erwartet hätte. Ich hab mich gut mit ihm unterhalten und es war irgendwie schön, diesen Mann, den ich Opa nenne, mal wieder zu sehen, auch wenn die Verbindung (meine Oma) nicht mehr da ist. Aber ich hab ihn als "Opa" kennen gelernt, deshalb bleibt er das auch für mich. Kein Mensch ist perfekt; ich mag ihn. Alt ist er geworden und ich glaube, dass es ihm schwerfällt das zu akeptieren. Trotzdem hab ich Parallelen zwischen seinem und meinem Leben gesehen. Es war ein guter Tag.

Über die nächste Woche denke ich gerade noch nicht nach. Ab Mittwoch mache ich meine Regiehospitanz. Die Schauspielerin, die ich jetzt regelmäßig zum Reiten fahre, spielt auch mit. Vorher war sie mir etwas suspekt, ich hab sie etwas eingebildet eingeschätzt. Diesen Eindruck muss ich revidieren. Sie ist total offen und nett und ich mag sie. Es ist auch schön, wenn man eines Besseren belehrt wird. =)

Das war meine Woche. Keine großen, besonderen Ereignisse. Nichts, was auf ein interessantes und aufregendes Leben hinweist. Ziemlich normal, sogar ziemlich öde teilweise und auch voll mit schlechten Gedanken und schlechter Stimmung und mit Angst. Aber auch gespickt mit Lächeln und Sonne (viel sogar!) und Freude und Momenten des LEBENS. Das sind die Momente, für die ich gerne BIN.
7.5.11 22:57


Zu viel und zu wenig Ich

Da ist es wieder. Dieses Gefühl, nicht gut, nicht interessant genug zu sein. Nicht zu genügen.
In mir drin, irgendwo, weiß ich, dass ich was zu bieten hab. Ich könnte besser sein, natürlich, aber das könnten wir alle. Dafür sind wir doch individuell, oder nicht? Wenn jeder irgendetwas Besonderes hat und auf seine eigene Art "genug" ist; dann ich doch auch..
Aber mir reicht das nicht.
Früher war es anders. Inmitten meiner Freundinnen war ich anders. Ich war mehr die, die ich gerne war. Auch exzentrisch, auch.. Ich weiß nicht. Hier.. Inmitten von Schauspielern und/oder Möchtegern-Schauspielern fühl ich mich als würde ich untergehen. Werde gar nicht mehr wahrgenommen. Als hätte ich nichts zu bieten. Kann nicht mithalten, kann nicht..KANN NICHT. Ich liebe sie für ihre Ausstrahlung, für dieses Etwas, aber an mir finde ich es nicht.
Und selbst, wenn mir dieser Gedanke kommt: Hey, ich hab auch was zu bieten, ich könnte auch interessant sein, wenn ihr genauer hinseht! SELBST WENN. Warum sollte man genauer hinsehen? Es gibt genügend Leute, die auf den ERSTEN Blick umwerfend sind. Warum die Zeit und Geduld aufwenden, überall noch und noch und noch einen Blick zu werfen und sich noch und noch und noch ein tieferes Bild zu machen? Braucht man doch nicht.
Ich will sein wie sie. Ich will auch gesehen werden und in Erinnerung bleiben. Aber an mir sieht man vorbei.

Vermutlich klingt alles, was ich schreibe so banal. Ich bin auch nur einer der vielen, vielen Menschchen, die unglücklich sind mit sich und nicht wissen, wie sie sich Luft machen sollen. (Immerhin ist mir das bewusst.. :D) Es IST banal. Nur eben nicht für mich. Ich hab nur mich, nur das Jetzt, dieses Leben, um..ja, wozu?!
Ja, es IST banal. Aber für mich ist es auch reell. Ihr könnt den Blog schließen und.. STOPP. Klar könnt ihr dieses Fenster schließen, aber das heißt nur, dass ihr dann nicht mehr abgelenkt werdet von meinem xyz, nennen wir es "Kummer", ihr habt ja eure eigenen Probleme und Sorgen. Jeder hat seine Sorgen.
Was läuft hier bitte verkehrt?

Auf der Suche nach.. ja, wonach?!

Ich möchte bitte jemand anderes sein. Würde ich mich vermissen? Vielleicht. Manches. Weil ich natürlich nicht jemand beliebig anderes sein wollen würde.. Ja, auch noch Extrawünsche. :D

Darf man sich so fühlen? So Zerrissen? Darf man leben und unglücklich sein? Unzufrieden mit sich selbst und unzufrieden mit dem eigenen Leben, obwohl es "okay" ist? Unzufrieden mit den eigenen "Zielen", weil man diese Ziele nur gewählt hat, weil man diese Ziele haben sollte? Durchschaut mich jemand? Ist das..ist irgendetwas von Belang?
Für mich ist es reell. Jede verfickte scheiß Träne ist reell und ist es doch nicht, weil sie es für niemanden außer für mich ist.

Kann man manchmal sterben wollen, WEIL man leben will? Bin ich zu blöd, zu faul, zu..zum Leben? Um das Leben zu leben, das ich leben wollen würde? Wäre ich glücklicher mit einem solchen Leben? Wäre das gar nichts für mich? Wo kommt dieser Wunsch her?
Ich habe so ein Leben aber nicht. Ich bin ich. Man sieht mich, aber hängen bleibt der Blick an jemand anderem. Immer.

Ich schäme mich für diese Worte. Ich rechtfertige mich, schäme mich.. Ich hab so viele Worte und sie alle sagen irgendwie dasselbe. So viel von mir, die ich nicht sein will. So viel von einer, die ich bin. So viel von einer, die ich sein soll.
Ich fühl mich als sei ich pubertärer als jede 13jährige. Ich fühl mich als müsste ich mittlerweile darüber hinweg und weiter sein. Stehengeblieben? Zurückgegangen?
Ich fühl mich als sei ich falsch hier. Was mach ich hier?

Lacht mich aus oder lasst es sein. Mir zumindest ist grad gar nicht nach Lachen zumute.
13.5.11 22:19


Ein Weg, vermutlich ein langer

Am Samstag (oder war's am Freitag?) habe ich Post in meinem Briefkasten gefunden. Werbung und einen großen braunen Umschlag. Absender: Landestheater. Ich ahnte: das könnte meine Bewerbung sein. Bewerbung zurück = Wir wollen Sie nicht. Ich hatte Recht. Es war meine Bewerbung um den Ausbildungsplatz zur Bühnenmalerin. Man will mich nicht und zu deren Entlastung senden sie mir meine Bewerbungsunterlagen zurück. Okay, sollte nicht sein. Da ich da eh nicht zu 100 % hinter stand.. Aber was mich trotzdem runtergezogen hat, war diese Absage an sich. Absage = Ablehnung. Ich war echt übel drauf.. Ach, ja, es war Freitag, nicht Samstag. Dann kam ja auch der letzte Eintrag..ausgelöst wurde das wohl wirklich durch diese nüchterne Absage. Es hatte sich eh schon einiges angestaut und die war dann der berüchtigte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte.

Am Sonntag fand der Gottorfer Landmarkt um das Schloss Gottorf statt. Zwei Mädchen aus dem Jugendclub und ich wurden in Kostüme (Kleider aus "Romeo und Julia") gesteckt und wir haben Flyer und neue Spielzeithefte verteilt, ein bisschen Werbung gemacht.. Der Regen und der Wind waren scheiße, aber insgesamt hat's Spaß gemacht. Ich hab mich wie Jemand gefühlt. Wie ein Mensch mit Persönlichkeit. Ich hatte eine Aufgabe, ich habe etwas dargestellt, wir haben Blicke auf uns gezogen, haben Komplimente bekommen.. Zu Anfang war das Lächeln mechanisch, aber dann war es ein Automatismus und je mehr Menschen man überzeugen konnte zurückzulächeln, desto ehrlicher war das eigene Lächeln. Das klingt jetzt wieder so.."unwichtig", aber es hat sich gut angefühlt. (Da hatte ich meine Rolle. )

Letzte Nacht lag ich wieder einige Stunden wach, irgendwann hab ich dann angefangen zu schreiben.. Es kam sogar etwas dabei raus. Mir ist aufgefallen, dass ich immer Halt suche in den Situationen, in denen ich gerade stecke. Ich war Schülerin, ich war Abiturientin, ich war eine Essgestörte (von dieser Rolle löse ich mich gerade; momentan bin ich ziemlich erfolgreich),.. Dann hab ich mich in die Rolle der FSJlerin gestürzt; Hauptsache irgendetwas SEIN. Jetzt entferne ich mich langsam wieder von der FSJ-Karo, habe aber noch nichts Neues.. (Wird es die Studentin?) Ich hab das Gefühl, das ich momentan regelrecht persönlichkeitslos bin, unsichtbar, durchscheinend; kein Wunder, dass mich niemand als Persönlichkeit wahrnimmt, wenn sie mir beinahe abhanden gekommen ist. Ich hab mich immer über irgendwelche Umstände definiert. Und wenn ich keine Definition gefunden hab, bin ich abgerutscht in..was auch immer. Weil ich sonst vermutlich in Luft aufgelöst hätte? Lieber eine kranke Rolle/Persönlichkeit als gar keine; unmöglich. Das wäre ja der..Tod. Und einen Selbstmord hätte ich nie über mich gebracht.
Das Fazit also.. Ich sollte mich nicht so sehr an die äußeren Umstände klammern, um mich zu definieren. Das ist außerdem mühselig, weil sie sich stetig ändern und somit auch ich gar keine feste Persönlichkeit entwickeln kann. Ich sollte mich nicht nur als Schülerin, Abiturientin, FSJlerin etc. sehen, sondern viel mehr als KARO an und für sich. Ich muss wohl verstehen, dass das die Grundlage sein sollte und dass das als Grundlage genügt. ICHsein genügt. (Oder?) Ichsein ist das, worauf ich immer zurückgreifen kann, wenn ich das Ich und die mir INNEwohnende Perönlichkeit wirklich gefunden hab.
Ich muss mich als MICH akzeptieren. Sonst ist eine Zukunft (zumindest nicht ohne irgendwelche krankhaften Übergangspersönlichkeitsbilder) wirklich nicht vorstellbar.

Einsicht ist der erste Schritt.... Zumindest, wenn nächste Schritte folgen. Aber den ALLERersten Schritt, den hab ich schon getan, zaghaft zwar, aber ernsthaft: Ich will etwas ändern, ich will mich weiterentwickeln, ich will leben. Und irgendwann bald will ich nicht nur leben und ab und an mal so etwas wie Ausgelichenheit und Zufriedenheit fühlen, sondern will zufriedener und ausgeglichener sein. Als ICH. Auch mit allem Negativen, was mir anhaftet, wenn es dazugehört, aber als Ich und mit Willen und Ziel und Träumen und Wünschen.
16.5.11 21:57


Einfach mal..

Hab ich was zu sagen? Nö.
Gefühlslage? Tja..
Wohlbefinden? Negativ.

Lichtblick: Mittwoch. Besuch von meiner Mama. Vor 'nem Jahr hätte ich nicht gedacht, dass ich das mal als Lichtblick bezeichnen würde. Aber so verschiebt sich alles.

Noch 7 Wochen.

Die Regie-Hospitanz mach ich gern. Das ist auch etwas Positives. Und sonst.. Mir ist grad nicht nach "Rummaulen". :D

Ich schließ mal mit was Erfreulichem ab: Morgen soll die Sonne scheinen.

(Hätte ich mir diesen Eintrag sparen können? Ja.)
22.5.11 22:52





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