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Kopflosigkeit

Eine volle Woche. Montag bis halb sechs, Dienstag bis halb acht, gestern bis halb sieben, heute zum Glück mal nur bis fünf gearbeitet. Dann noch was einkaufen gewesen und um sechs zu Hause. Zwischendurch in der Mittagspause hab ich mir nochmal meine ausgedruckten Infos zum Thema Unis durchgelesen und bin keinen Deut schlauer geworden.
Um sechs hab ich hab ich dann eine geschlagene Dreiviertelstunde mit meiner Mutter telefiniert, nach einer Woche mal wieder. Es ist erstaunlich, wie schnell doch so eine Woche vergeht und wie viel und gleichzeitig wie wenig doch passiert.
Als ich vor knapp drei Wochen das letzte Mal bei meiner Familie zuhaus war, hat meine Mutter mir noch zum Abschied gesagt: "Diesmal sehen wir uns aber früher wieder! Wir kommen dich zwischendurch nochmal besuchen!" Bisher war nie wieder die Rede davon. Ich bin jeden Samstag auf Proben und sie haben jedes Wochenende schon etwas vor. Und wenn mal nicht, so wie das kommende Wochenende, dann sind sie froh, wenn mal nichts ansteht. Was ich verstehen kann. Trotzdem.. Sie waren das letzte Mal am 19.12.10. hier und ich hab sie seitdem dreimal besucht. Habe diese drei Besuche allerdings auch immer damit verbinden können, Freundinnen, die noch dort sind, mal wiederzusehen. =)

Mir geht es ganz komisch im Moment. Manchmal deprimiert bis verzweifelt, weil ich nicht weiß, was ich will und was ich erwarte und was werden soll, heute aber irgendwie komisch verrückt (zu wenig Schlaf?!), dann wieder traurig, weil..ich mich zu viel mit Problemen anderer beschäftigte, auch wütend auf mich selbst oder aber resigniert und unwillig etwas zu verbessern, hin und wieder auch glücklich, wenn ich ein gutes Gespräch geführt habe, mit netten Leuten lachen konnte, mich willkommen gefühlt habe und gemocht. Ob auf belanglose Art und Weise oder nicht, ganz egal. So ein leichtes Gefühl ab und zu, das tut gut und kann einen ganzen Tag retten. Den heutigen oder gestrigen zum Beispiel.

Diese Woche ist diese Woche und die nächste geht mich frühestens Sonntag Abend etwas an. (Die "Spontaneität"/die Kurzfristigkeit/das Chaos?! der Theaterwelt steckt an. Ich fühle mich etwas kopflos. Manchmal gut-kopflos, manchmal schlecht-kopflos; verstehe das, wer will..)
3.3.11 21:33


Reflexionen

Erste Hauptprobe wäre geschafft! Einige Erkenntnisse gewonnen:
3 Stunden und 20 Minuten; das ist zu lang! (Umbauten üben! Striche!)
Man kann nicht an zwei Orten gleichzeitig sein.
Ein schlichtes, weißes Top kaufen! (Denn mein Kleid ist etwas durchsichtig.^^)
... Der Countdown läuft.

Außerdem wurde ich heute unerwartet von meinen Eltern besucht. =) Sie sind für ein paar Stunden hergekommen und ich hab einen schönen Abend mit ihnen verbracht. Mal wieder persönlich unterhalten, auch über's Studieren.. Das tat gut. Ich bin jetzt etwas zuversichtlicher. Das Bewerben muss beginnen und ich denke, das kann es auch. Ich muss und kann wachsen. Ich habe Angst vor'm Scheitern und deswegen auch vor Herausforderungen und Veränderungen. Aber ich brauche Herausforderungen, um zu wachsen. Also immer weiter, das wird schon. Vertrauen in die Zeit, in das Leben und am wichtigsten: in mich selber.
(Ich werde niemals dauerhaft so denken. Ich werde täglich und immer wieder an mir zweifeln und mich und überhaupt alles in Frage stellen. So bin ich, ich kenne mich (nicht?). Ich mache Schritte vor und immer wieder zurück. So bin ich, das kenne ich. Aber das JETZT-Gefühl werde ich versuchen zu speichern, um mich wenigstens daran erinnern zu können. Hallo, es geht auch anders! Hoffnung!)

Das war ein guter Tag. Morgen ist Ausschlaf-Tag mit Kindertheaterbesuch um 16 Uhr. Von der Woche erholen, auf die nächste Woche vorbereiten; der Sonntag wird wohl schnell vergehen.
6.3.11 00:15


Ab und zu mal traumtanzen

Ich weiß nicht, ob ich mich dahingehend schon mal geoutet hab, aber ich schau gerne "Das pefekte Dinner" auf Vox. Die Runde dieser Woche besteht aus zwei Männern und drei Frauen, unter anderem einer 19jährigen, die Frösche malt, einen "Prinzen" sucht, wohl schon länger Single ist und eigentlich nicht zu wissen scheint, wieso eigentlich. Wahrscheinlich weil nur die falschen Männer Interesse zeigen und die Interessanten sich für andere interessieren. Wie gut ich mich damit doch identifizieren kann.. (Bis auf die Frösche. Ich hab noch nie einen Frosch gemalt, soweit ich mich erinnere..)
Naja. Manche Dinge kann ich ja auch ganz gut. Ich bin Meisterin darin, mich selbst schlecht zu machen, zu verurteilen und anzuzweifeln und mir wenig zuzutrauen, ich habe durchaus Talent für Sarkasmus (selbst Zynismus wurde mir schon nachgesagt), ich scheine auch gut darin zu sein, desinteressiert oder abweisend zu wirken...und zwei Dinge habe ich jetzt schon überdurchschnittlich oft zu hören bekommen (abgesehen davon, dass ich schon öfter Komplimente von wildfremden Menschen wegen meiner Frisur bekommen hab und sogar schon dreimal fotografiert worden bin, damit dieses Foto einem Friseur als Vorlage vorgezeigt werden kann^^, aber das ist ja eher ein Talent meiner Friseurin, nicht von mir :D): Ich könne gut schreiben und man müsse sich mal Schminktipps von mir holen.^^
Beides freut mich. Trotzdem hab ich nie darüber nachgedacht, Visagistin oder ähnliches zu werden, obwohl das schon etwas wäre, was mir Spaß machen und mir liegen könnte. Gerade eben ist mir dieser Gedanke zum ersten Mal gekommen und verworfen wurde er auch gleich wieder. Schließlich hab ich mich gerade erst dazu überwunden zu entschließen, beruflich in Richtung Kultur zu gehen und in dieser Sparte etwas zu studieren.
Schriftstellerin zu sein, das wäre schon eher so ein Traum. Das war auch mein zweiter Berufswunsch, den ich auf die Frage "Was willst du den später mal werden?" genannt hab. (Davor wollte ich immer Floristin werden.) Dafür bräuchte ich allerdings noch Ideen und Glück und Geduld und Ausdauer...... Achja, und jemanden, der mich zuverlässig und in regelmäßigen Abständen bescheinigen würde, dass ich tatsächlich überdurchschnittlich gut schreiben kann, damit ich das auch selbst nicht vergesse; denn wie gesagt: mich selbst anzweifeln, darin bin ich ganz groß.
Aber erstmal wird irgendwas studiert. Irgendwas Kulturelles und zwar irgendwo. Und es macht mir schon theoretisch tierische Angst. (Obwohl es gleichzeitig auch reizvoll ist.)
Und falls jemand an mich glaubt und noch dazu den ultimativen Anstoß für eine Buchidee hat; nur her damit. Man soll Träume ja nie ganz aufgeben, oder?
8.3.11 20:51


Schweres Herz

Das ist und war heute kein optimaler Tag. Ich weiß nicht genau, was mit mir los ist. Es fing damit an, dass mir die NCs der Studiengänge, für die ich mich bewerben will, bewusst wurden. Kulturwissenschaften/ähnliches liegt fast immer zwischen 1,6 und 1,9.. Und ich mit meinem 2,2-Durchschnitt.. Gerade mal zwei Wartesemester.. Karo, schon mal darüber nachgedacht, dass du nirgendwo angenommen werden könntest?? Und dann?
Dann war eine Probe, mal wieder. Es ist eine Szene zwischen Peer und Ingrid. Sie wird Ingrid spielen, ich war auch dafür vorgesehen, aber.. Naja. Sie sollte es proben, damit sie für die Premiere noch besser wird. Weil sie die Premiere spielen wird. Verständlich; sie macht es besser. Wir hatten bei den Proben keinen Peer, also musste ich einspringen. Nicht mal das hab ich gut gemacht. Ich hab mich so unfähig gefühlt. Ich will diese scheiß Rolle nicht mehr. Sie ist winzig und kurz und ich krieg's nicht auf die Reihe, weil es wehtut. Abgewiesen werden und abweisen. Sie kann es spielen, weil sie sich etwas vorstellt, ich kann es nicht, weil etwas ganz Reales wirklich wehtut. Ich kann es gar nicht konkretisieren.
Ich weiß gerade echt nicht mehr, was ich kann. Schauspielern ist es nicht. Auch wenn ich so gern, zu gern so wäre. Aber ich bin's nicht. Ich will nicht aus bloßer Sympathie auf der Bühne untergebracht werden. Weil ich "die FSJlerin" bin. Ich weiß, dass I. mich mag. Ich weiß, dass ich insgesamt oft "gemocht" werde. Ich weiß nicht, wofür. Ich weiß nichts. Irgendwie bin ih grad einfach echt..nicht glücklich.
Meine drei besten Freundinnen werden zur Premiere kommen. Ich freu mich wirklich wahnsinnig, sie wiederzusehen. Aber ICH kann ihnen nichts bieten. Keine tolle Rolle, in der ich glänze oder ähnliches.
Ich würde gern mit jemandem reden, mit I. vllt sogar, aber..ich hab jetzt dreimal vor ihr geweint und das reicht.
Mir fehlt so etwas wie eine "beste Freundin". Mir fehlt noch einiges.

Ich weiß, dass der Tag morgen schon wieder anders aussehen wird. Jeden Morgen eine neue Chance, einen guten Tag zu haben. Aber für heute musste ich das einfach mal lowerden.
10.3.11 22:19


Mittendurch

Die zweite Hauptprobe wäre geschafft. Die erste Hälfte lief wohl auch ganz gut, die zweite zieht sich immer noch etwas. Wie letztlich die Premiere wird und ankommt, scheint noch in den Sternen zu stehen. An mir liegt es ja sowieso nicht, da mein Beitrag aus zwei Sätzen besteht..
So wandelt sich halt alles.. Vor anderthalb Jahren wurde ich noch gelobt für vier Szenen, die gut ankamen und jetzt..degradiert zur Statistin. Klar, das Umfeld ist auch ein anderes. Kammerspiele eines Theaters gegen Aula eines Gymnasiums.. (In der Aula war mehr Publikum..^^) 2,50€ Eintritt gegen 6,50€.. :D

Nebenbei bemerkt war heute wieder ein langer Tag.. Gestern war ich wieder bis kurz vor sechs im Theater, heute bis 20 Uhr. Morgen werd ich auch bestimmt nicht vor 18 Uhr Feierabend haben und anstrengend wird vor allem der Freitag.. Erst normal ins Büro um halb 10, ab halb drei Probe, um drei umziehen und schminken, ab 16 Uhr Generalprobe. Bis wir durch sind und uns wieder umgezogen haben, ist es ca. 19 Uhr. Dann noch besprechen, was auch fast immer eine Stunde dauert und danach noch die Applausordnung.. Puh.
Am Samstag kommen dann die drei Freundinnen (irgendwann); ich muss auch noch einkaufen (ich wünschte, ich hätte ein Auto zur Verfügung..), irgendwas für das Buffet der Premierenfeier vorbereiten, halt die Freundinnen in Empfang nehmen.. Um 19 Uhr beginnt die Vorstellung.. Das wird stressig. Ausschlafen ist da keineswegs drin.. Schade. :D

Ja, so sieht's bei mir aus. Rein äußerlich betrachtet. In mir drin geht (wie immer) noch 'ne Menge mehr vor, aber das muss ich jetzt nicht noch erörtern.
Angst ist immer dabei. Angst vor der Zukunft, Angst vor dem Versagen, Angst vor dem Nicht-Gewachsen-Sein (einem Studium z.B.) oder Angst davor, gar nicht erst einen Studienplatz zu bekommen. Angst, dass ein Studium vielleicht doch nicht das Richtige für mich ist oder ich die falsche Richtung einschlage. Ich versuche mich zu besinnen auf das, was ich will..oder wollte, aber es gelingt nicht recht. Ich bin scheiße verstockt gerade. Verbissen, obwohl ich genau das echt ätzend finde.
Hab ich nicht eben noch geschrieben, dass ich NICHT genauer darauf eingehen will? Okay, also Schluss.


Am Ende noch etwas ganz anderes.. Ob nun als "Weniger leben" oder "Lebens-muede" oder... Deine Seite ist sehr unlebendig bzw. unaufrufbar. Ich hoffe, du bist es nicht. (Unlebendig. Nicht unaufrufbar.) Es gibt nichts, was ich dir wünschen könnte, was du nicht schon x-mal gehört hast. Ich wünsche es dir trotzdem alles.


Alles Gute. Für alle und jeden.
Und für Japan.
15.3.11 23:14


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