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Februar. Der Monat ändert sich. Aber sonst..?

Ich schreibe hier kaum noch. Ebenso karg oder nicht existent fallen die Besucherzahlen aus. Irgendwie will ich aber auch nicht, dass diese Seite "stirbt". Auch wenn sie ziemlich scheintot ist.
Ich kann kaum etwas erzählen. Ein ständiges Auf und Ab. Seit einer Woche ZWINGE ich mich zu einem halben Auf. Wahrscheinlich ist es gut, auch wenn es sich nicht besser anfühlt. Vielleicht aber auch doch. Weiß ich nicht. Weiß ICH doch nicht..

Die Hälfte meines FKJs (oder FSJ-Kultur's) ist um. Macht mir Angst, weil bald die Zeit beginnt, in der ich mich um Studienplätze bewerben kann und mir das so klar vor Augen führt, dass bald wieder etwas Neues beginnen muss. Andererseits ist es gut, weil ich HIER weg will. Dieses Städtchen ist (auf Dauer) nichts für mich. Irgendwie hätte ich schon Lust auf Studentenleben. Aber..ich hab auch Sorge, dass ich noch weiter weg muss. Ich will meine Schulfreunde, die mehr sind als das, nicht verlieren. Jetzt seh ich sie..alle zwei Monate? Wenn es gut läuft? ...
Das letzte Wochenende war ich am Freitag mit vier TheaterJugendClub-Leuten im Schauspielhaus in Hamburg. Dreigroschenoper. Die Inszenierung hab ich wohl nicht ganz verstanden, aber..die Atmosphäre, die Schauspieler, dieser Sog, die Leistung, der Zauber.. Ich liebe das Schauspielhaus. (Verzeihung ans Landestheater.)
Danach bin ich dann per U-Bahn und AKN zur Familie gefahren. Am Samstag dann noch ein Tag in Hamburg mit zwei Freundinnen. Schön war's. Sonntags ein langer Gang mit dem geliebten Lotta-Hund durch den Wald und abends noch ein Treffen mit 4 Freundinnen der Schulzeit. Sie fehlen mir. Sie fehlen mir alle. Und einige sind so weit weg jetzt.. Und manch anderer geht es nicht gut und weicht mir aus, weil sie meine Hilfe und gar keine Hilfe will. Das tut weh.. Dabei fehlt sie mir so. Und sie sagt, ich würde ihr fehlen. Wir stecken in so ähnliche Situationen und könnten vielleicht voneinander profitieren. Haben wir Angst voreinander? ...
Es geht wenig und viel vor..

Vielleicht poste ich in nächster Zeit wieder öfter..? Mir fehlen hier die präsenten Freunde. Immer noch.. Aber irgendwo muss man Gedanken ja loswerden?
Ich behalte noch viel zu viele bei mir.. Aber wenn man niemanden hat, dem man sie anvertrauen kann?


PS.: Das ist nicht weinerlich, mitleiderregend oder sonstwie gemeint. Es IST wie es IST. Punkt.
15.2.11 22:46


Quer und kreuz..

Wow.. Ist sonst noch jemandem aufgefallen, dass nächsten Dienstag schon März ist?
In nicht mal mehr vier Wochen ist die Premiere vom JugendClub-Stück.. Es wird langsam echt eng. Und ich bekomme Angst vor der Endprobenzeit, die ab der nächsten Woche beginnt. Hilfe..
Die letzte Woche war schon voll und lang.. Wenn man den Premierenbesuch am Sonntag mitrechnet, dann war das eine 7-Tage-Arbeitswoche. (Die Premiere hat sich leider nicht mal gelohnt.. Die Kritiker in den Zeitungen sind begeistert, das Stück wird total gelobt. MIR hat's gar nicht gefallen. Vielen Kollegen auch nicht. Das Publikum hat's trotzdem gefeiert. Natürlich gut, weil's sich dann wohl weiter gut verkaufen wird. Trotzdem lässt einen das schon ziemlich zweifeln. Nur woran? Am eigenen Geschmack oder an den Zuschauern und dem Regisseur? Eher an zweitem ehrlich gesagt.. Ich fand die Inszenierung wirklich sehr fragwürdig und.. nun ja..)
In meinem Arbeitsvertrag steht was von 39 Stunden pro Woche.. Letzte Woche waren es 46.^^ Dafür gibt's aber natürlich auch Wochen, die das ganze ausgleichen; so mit um und bei 30 Stunden.. Das wird aber bis zur Premiere eher nicht mehr vorkommen..

Im Moment bin ich (mir) ziemlich unsicher. In allen Lebensbereichen. Dabei ist Unsicherheit etwas, das ich gerade kein bisschen gebrauchen kann. (Aber wann kann man Unsicherheit schon gebrauchen?)
Die baldige Premiere macht mir Sorgen.. Es ist alles so knapp, es ist so.. Wenn die Proben schlecht laufen, dann seh ich schon eine ziemliche Katastrophe kommen. (Außerdem hat "sie" dann immer eine echt miese Laune, was nicht immer leicht auszuhalten ist..) Daraufhin red ich mir ein, ich hätte nichts damit zu tun und dass es mir ja egal sein kann, weil.. aber das stimmt nicht. Es ist mir nicht egal, weil ich Teil (wenn auch nebensächlicher Teil) des Stücks bin und weil ich will, dass vor allem "ihre" Mühe belohnt wird und weil ich weiß, dass 2 Lieblingsfreundinnen zur Premiere kommen..
Aber vor allem..sie hat so einen Stress, muss unter so einen Druck stehen, arbeitet so viel,.. Wie schafft sie das? Und dann weiß ich noch Dinge, die ich offiziell gar nicht weiß und das macht mir Sorgen.. Ich kann sie auch nicht drauf ansprechen, weil ich's ja offiziell nicht weiß und weil sowas das Gleichgewicht zwischen Arbeits- und Privatbeziehung durcheinander bringen würde.. Ich weiß nicht, was ich machen soll oder..ob ich etwas machen soll? Kann? Darf? SollTE? Letztlich ist es aber doch ein Arbeitsverhältnis, in erster Linie. Und wenn man da zu viel "Emotion" mit reinsteckt, wird es irgendwann schwierig, ein einfaches Arbeitsverhältnis aufrecht zu erhalten. Zumindest schwierig für mich, glaube ich.
Versteht ihr grob, was ich meine? Irgendwie "belastet" mich das, irgendwie..mach ich mir wieder zu viele Gedanken.. Irgendwie..

Ich könnte noch viel schreiben. Viel über nichts. Aber wahrscheinlich reicht es und ich sollte mir erst mal selbst darüber klar werden, was ich überhaupt meine und denke.. Vor allem aber darüber, was ich fühle.. Weil ich Gefühle in letzter Zeit arg in Schach zu halten versuche. Das tut auch nicht immer gut, aber es ist leichter emotionslos über Gefühle nachzudenken als.. Geht das überhaupt? Oder ist das ein Widerspruch in sich?

Anhalten jetzt. Eine gute Nacht.
22.2.11 21:47


Ist das Leben mehr als ein Laufrad?

Heute war wieder Probe. Unser erster "Durchlauf". Geplant war, dass wir um 10 Uhr alle da sind und dann die neuen Striche von jedem in sein Textbuch übertragen werden. ("Peer Gynt" ist ein irrsinnig langes Stück, da muss viel gestrichen werden, wenn es nicht vier Stunden dauern soll. Und es muss immer noch mehr gestrichen werden.) In dieser Stunde sollte schon eine erste Anprobe stattfinden. Um 11 Uhr sollte der Durchlauf beginnen, damit die Probe spätestens um 16 Uhr beendet ist. Die Realität sah natürlich anders aus. Die letzten kamen erst um viertel nach zehn, die Anprobe zog sich bis halb zwölf hin, dann war die Probentonanlage nicht aufgebaut und wir mussten uns mit einem pitzeligen CD-Player Abhilfe verschaffen.. Um viertel vor zwölf haben wir begonnen, einiges musste wiederholt werden, vieles wurde vergessen, die Szenen hingen durch und zogen sich und waren langweilig.. Wir haben noch eine Menge Arbeit vor uns in den nächsten drei Wochen, die uns noch von der Premiere trennen..
Um 20 vor zwei waren wir bei der Pause angelangt, um viertel nach kam der zweite Teil, Akt IV und V. Um viertel vor fünf waren wir durch.
Ich hatte noch etwas mit unserer Regisseurin/Theaterpädagogin zu besprechen..und dann..ist irgendwas in mir eingebrochen und hat bewirkt, dass ich auf einmal diese scheiß Tränen nicht mehr unter Kontrolle hatte. Ich war ihr so dankbar, dass sie..in dem Moment nicht mehr Regisseurin/Theaterpädagogin/Chefin war, sondern Mensch. Ich könne sie immer anrufen, sie würde gern mit mir reden. Allein das hat so gut getan. Sie hat gesagt, sie könne mich gut verstehen und mir etwas von sich erzählt. Etwas, was ich wusste, weil ich es mitbekommen habe, aber offiziell nicht wusste. (Vorletzter Eintrag.) Jetzt weiß ich es offiziell. Das war ein Vertrauensbeweis.
Sie ist fast 30 Jahre älter als ich, etwa im Alter meiner Mutter, und doch hatte ich in dem Moment das Gefühl, wir seien beide Mädchen, die irgendwie und irgendwo gefangen sind. Fast 30 Jahre mehr Lebenserfahrung, viel Erfahrung, und in dem Moment hat das doch alles nicht gezählt?

Wo wollen wir hin? Wo will ich hin? Wo will ich "danach" sein? Was WILL ich denn? Was habe ich für Ziele?
Kenne ich mich überhaupt? Kenne ich mich zu gut? Ich weiß nichts mehr, ich fühle mich wie vor einem Jahr. Und ich habe Angst, in diesem Jahr, keinen Schritt weiter gekommen zu sein.
26.2.11 22:58





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