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In der Luft

Drei Klausuren hinter mir. Zweistündig Mathe vor einer Woche, letzten Freitag fünfstündig Deutsch und heute fünfstündig Englisch. Englisch lief eigentlich verhältnismäßig gut, Deutsch hingegeben konnte mich nicht zufrieden stellen. Ich fand die Klausur einfach blöd konzipiert, sie war quasi darauf ausgerichtet, dass man sich wiederholen musste. Jedenfalls kam es mir so vor und das war doof. Just not satisfying.

Am Mittwoch Musical-Probe bis 17 Uhr, am Donnerstag dasselbe, am Freitag Stundenlauf (selbst als Abiturientin muss man da noch mitmachen - wo sind die verdammten Vorteile des Alterns?!) und dann sind auch schon Herbstferien. Gut und schlecht. Schlecht und gut. Im Moment ist mir vieles so egal, im Moment bin ich Einzelgängerin, frierend, zu dünn und schief angeguckt. Tja, was soll's, sollen sie sich dochihren Teil denken, sollen sie doch. Ich bin ja stark, ich kann das ab. Ich verkriech mich, zieh mich zurück, weiß, dass es falsch ist und weine meiner Dummheit etwas vor. Es ist ihr egal.

Es wird kalt, Herbst, Winter. Ich friere schon jetzt, mit noch 10 Grad weniger erstarre ich wahrscheinlich einfach irgendwann auf dem Weg zur Schule.. Zur Schule.. Am 18. Juni ist Abiturientenverabschiedung. Am 27. Mai ist sogar schon der letzte Schultag. Es wird so schnell vorüber sein.. Und dann bin ich keine Schülerin mehr, sondern einfach ein Mensch, der irgendwo in der Luft hängt, sich fühlend wie im freien Fall. Aufregend, ja, aber auch einfach erschreckend, verblüffend, beängstigend, geradezu entsetzlich unvorbereitet trifft mich diese Erkenntnis immer wieder, obwohl ich seit 13 Jahren weiß, dass es so kommen würde.
Nur noch ein paar Monate, ein gutes halbes Jahr..
5.10.09 18:34


Denn es läuft einfach weiter

Ich blogge nicht mehr. Ich habe nichts mehr zu sagen, bin stumm geworden. Kann nur noch laut sein, wenn ich in andere Rollen schlüpfe. Auf der Bühne; unser "Schul-Musical" hat nächste Woche Premiere. Morgen Probe, Montag Probe, Mittwoch Probe. Stress, aber guter Stress, Beschäftigung, Ablenkung.

Es ist nicht so, dass meine Gedanken ausschließlich um's Essen kreisen. Es ist irgendwie alles ganz subtil, ganz korrekt in den Alltag eingebaut. Und erst wenn ich beginne, wirklich darüber achzudenken, was es bedeutet, was die Zahlen bedeuten..erst dann ist da..Erschrecken. Ekel über mich selbst. Ich seh scheiße aus, zu dünn. Es gibt Menschen, die noch dünner sind, ich sehe sie in Hamburg, aber ich weiß, dass ich mittlerweile wirklich zu wenig wiege. Dass es fast gefährlich zu wenig ist. Dass unter 50kg bei gut 1,75m einfach zu wenig sind. Dass BMIs um die 16 einfach zu niedrig sind. Wie konnte es denn bitte dazu kommen?

Ich weiß auch, dass ich all das nicht in diesen verfickten Blog schreiben sollte, aber es macht mich einfach fertig. Man stelle sich vor, zukünftige Arbeitgeber würden es finden.. Tja, das wär's dann wohl gewesen.^^
Aber apropos Arbeit.. Schule.. 13 Punkte in Mathe, 12 Punkte in Deutsch, Englisch krieg ich wahrscheinlich am Montag zurück und lief eigentlich auch ganz gut. Und ich würde am liebsten weinen, wenn meine Eltern mich loben. Sie freen sich, sind stolz, ich mache sie glücklich. Ich würde am liebsten weinen, weil es sich so gut anfühlt. Weinen vor Freude und ihnen sagen, dass ich sie so gerne stolz machen möchte, zufrieden stellen möchte. Dass ich gerne eine Mustertochter wäre. Ich bin es nicht. Aber ich wär's gern.
Nächsten Donnerstag ist Musical-Premiere. Meine Eltern und meine Schwester werden mich in vier Szenen sehen. Die Lehrer loben mich, ich würde es wirklich gut machen, wirklich gut. Ich hoffe, dass meine Eltern auch dann stolz sein werden.
31.10.09 17:31





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