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Wien(er)

Ich habe in letzter Zeit keine große Lust verspürt zu bloggen. Der eine oder andere Besucher verirrte sich dennoch auf diese Seite, aber alles in allem war ich mir doch ziemlich sicher, dass es sowieso niemandem auffallen würde. Ob ich nun schreibe oder es lasse. Und alles in allem hatte ich glücklicherweise recht.

Schule hat wieder angefangen. Und ich darf mich nun Abiturientin nennen, aber ich tu's nicht, weil mir beim Wort "Abi" immer übel wird. Jedenfalls seitdem es mich so direkt etwas angeht. Ja, mich. Nächstes Jahr werde ich Abi schreiben. Davor hab ich eigentlich noch keine Angst, das werd ich schon irgendwie hinkriegen, so wie ich auch die letzten 12 Jahre Schule irgendwie geschafft hab. Schlimmer ist die Frage nach dem Danach. Die macht mir Angst.

Letzte Woche war ich auf Studienfahrt. In Wien. Hatte ich das geschrieben?
Wien ist schön. Wirklich schön. Aber Wiener.. Ich möchte ja keinen Wiener, Österreicher oder Freund eines Wieners persönlich beleidigen, indem ich mich jetzt über die Unfreundlichkeit der Wiener auslasse. Aber ganz im Ernst: Wiener sind einfach unfreundlich! Oder zumindest die meisten. Oder zumindest unfreundlicher als die meisten (Nord-)Deutschen. Und der Dialekt nervt mich. Man verzeihe mir meine Ehrlichkeit. Wien: Ja, gerne wieder. Zu Besuch. Als Urlaubsstädtchen. Wirklich, hübsche, wunderhübsche Stadt. Aber ihr Wiener Menschen seid absolut nicht mein Fall. (Nette Wiener, die ganz anders sind, dürfen sich aber natürlich gerne aufgefordert fühlen, mich vom Gegenteil zu überzeugen.)

So viel also dazu. In der Hoffnung, man möge mir meine ungerechte Verallgemeinerung nicht allzu übel nehmen.
11.9.09 14:48


Gib der Liebe eine Chance!

Der Spam-Ordner meines E-Mail-Postfaches sagt mir, ich solle der Liebe eine Chance geben. Von allen Seiten wird man mit Weisheiten zugeballert. Der Liebe eine Chance geben, Wunschgewichte mit Wochenenddiäten innerhalb von kürzester Zeit erreichen, bloß keine CocaCola light trinken, nicht rauchen, keinen Alkohol trinken, nicht zu laut Musik hören, sich gesund und ausgewogen ernähren, sein Geld nicht zum Fenster hinauswerfen, die Schule ernst nehmen, aber auch bloß nicht Freunde und Familie vernachlässigen, Lesben, Schwule, Hautgefärbte, Alte, Kinder und eigentlich jeden respektieren (außer natürlich Nazis und sonstige bösartigen Kreaturen), tolerant sein, friedvoll sein, sich aber notfalls auch wehren können, gegen Tierversuche und für Tofu sein, ein liebender Mensch sein, aber bloß nicht im Teenager-Alter schwanger werden oder gar abtreiben, gleichzeitig eine gute Mutter, Vater, Tochter, Sohn, Bruder, Schwester,.. GUT sein, für Gerechtigkeit, gegen Krieg, politisch korrekt sein, umweltbewusst sein, verzeihen, aber nicht zu naiv sein, weil sonst ist man ja fast wieder selber schuld.. Und hey - gib der Liebe eine Chance!

Worauf ich hinaus will? Auf gar nichts, rein gar nichts; muss man denn immer hoch hinaus wollen?

Herzlichen Glückwunsch an meinen Vater. Aber warum gratuliert man eigentlich zm Geburtstag, nicht aber zu einen erfolgreich überstandenen, völlig gewöhnlichen Tag? Warum gratuliert man, wenn jemand etwas geschafft hat, nicht aber, wenn man etwas nicht getan hat? (Herzlichen Glückwunsch, du hast wieder ein Jahr gelebt! Herzlichen Glückwunsch, du hast heute keinen Streit angefangen, hast niemanden zusammengeschlagen, bist nirgendwo eingebrochen, hast nichts gestohlen, nicht gekotzt, nicht gemordet und bist niemandem unnötig auf die Nerven gegangen - herzlichen Glückwunsch!)

Ach.

Und übrigens DANKE, dass heute niemand versucht hat, einen Anschlag auf mich zu verüben. Das war böse von niemandem, also nett von allen - danke! (Und einen schönen Abend.)
12.9.09 18:25


Unterstützung

But who's gonna support me?

Everybody says I have to change, everybody says it can't work that way, they say I really must change. And they stand behind the walls, stand behind the fences and don't dare to near. Am I so frightening? So dangerous?

They say they would like to help me but in fact they hope that I'll decline.

They talk. But who's gonna support me? Who'd really believe in me and who's ever gonna appreciate me?

In Selbstbemitleidung badend? Übel. Man ignoriere, verzeihe und möge großzügig darüber hinwegsehen.

Ich danke.
13.9.09 12:03





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