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Zeit vergeht

Ich war lange nicht hier.. Ich war lange nicht wirklich am PC und ich hab lange keine Musik gehört. Ich habe außerdem den meinigen Freund schon relativ lange, fast zwei Wochen, nicht gesehen und er fehlt mir sehr. Ich lasse mir auch schon zu lange Zeit mit dem Lernen für die Schule, ich lasse es schleifen. Morgen schreib ich Erdkunde, dafür sollte ich dringlichst lernen, aber mein Hirn weigert sich bisher noch. Ich hab noch nicht ernsthaft versucht an eine Perücke heranzukommen. Ich hab in letzter Zeit nichts ernsthaft versucht und auch nichts wirklich ernst genommen. Scheint mir wie ein Spiel; ich warte auf's Game Over, hoffe aber auch irgendwie, dass ich ihm ohne Mühe und Aufwand entgehen kann. Ich vertraue zu sehr auf Glück und darauf, dass das Schicksal es letztlich gut mit mir meint. Ja, naiv.

Gestern war das Metallica-Konzert. Es war..laut. Es war sehr laut. The Sword war schon laut. Machine Head war lauter. Und Metallica war..ohrenbetäubend. Nicht dass mich das währenddessen gestört hat, es ist mir nur so aufgefallen und das piepende Pfeifen in den Ohren nervt noch immer. Aber es wird schon langsam weniger.
Ansonsten war's schon echt ein lohnendes Erlebnis, Metallica mal so "hautnah" und live zu erleben. Ich kam mir ein bisschen vor wie in Trance, von der Musik eingenommen, vom Bass erzittert. Ohja, es war laut. Aber cool.
Jepp, ich hab Metallica live gesehen, ich bin ja so cool. *g*

Mit am schönsten vom gestrigen Tag war allerdings, dass er mich noch angerufen hat. Erst hab ich nach dem Konzert eine SMS bekommen (, die sich aber nicht auf's Konzert bezog) und nachdem ich ihm zurückgeschrieben hatte, hat er angerufen. Es war so schön, ihn wenigstens mal wieder zu hören. Und dann hab ich die Autofahrt über (Sarahs Vater hat uns netterweise abgeholt) mit ihm telefoniert und zu Hause haben wir dann weiter telefoniert und um 20 vor 2 fiel mir dann auf, wie fertig und kaputt und müde ich eigentlich war. Geredet hatte ich eh nicht mehr viel, er ist besser darin, er kann schön reden und ich hör ihm so gern zu; vor allem, wenn ich müde bin.
Zwei Stunden telefonieren als Ausgleich für zwei Wochen nicht sehen.. Aber er ist er. Und das würde noch viel mehr ausgleichen können.

Die nächste Planung?
Morgen die Erde-Klausur überstehen (was für Ansprüche: "überstehen"..), hoffen, dass ich ihn diese Woche noch sehe, nächste Woche Montag Englisch-Klausur, am Dienstag Deutsch-Klausur, ab Mittwoch frei, am Freitag das David Garrett-Konzert, übernächste Woche Dienstag wieder zur Schule.. Weiter reicht die Planung nicht.


Achja.. Ich war übrigens ganz erstaunt, dass dieser Blog trotz meiner Schreibfaulheit in der letzten Zeit Leser hatte. Welch treue Genossen. *g*
13.5.09 17:03


Erneut



Das nur nochmal so als..Beweis. *g*

Verdammt, ja, es war so genial. Das pfeifende Piepsen ist mittlerweile weg. Aber die Erinnerung bleibt. Einnehmend, laut, ehrlich. Zwei Stunden lang beeindrucktes Staunen. Und Rocken. Ich hab Metallica live gesehen. =)
15.5.09 20:14


Was ist schon wahr, was ist schon Lüge? Weißt du, woran du bist?

Gestern musste ich von 10 bis 13 Uhr in der Schule sein: Berufsorientierungsveranstaltung. Das einzige, was ich dort interessant fand, war der Kerl, der über Film und Theater informiert hat. Er hat mehrmals erwähnt, dass man als Schauspieler meist gut verdient.. Okay, ich bin dabei.^^

Heute muss ich von 14 bis 17 Uhr in der Schule sein: Chorprobe.. Mann, wenn ich zu etwas keine Lust hab.. Naja, vielleicht besser als hier zu Haus rumzusitzen und der Langeweile zu frönen.

Gestern Abend/Nacht hätte ich noch mit ihm telefonieren können.. Er hatte mir um kurz nach 1 eine SMS geschrieben und gefragt, ob er mich noch anrufen könne.. Ich hab schon geschlafen.. =( Und ihn seit über zwei Wochen nicht gesehen. Er schreibt an seiner Hausarbeit, die er nächsten Freitag ferti haben muss und die Anfang dieser Woche vom Fertigsein noch weit entfernt war.

Ich weiß nicht mehr, wie es mir geht. Ich versuche hauptsächlich gar nicht erst darüber nachzudenken, versuche mich abzulenken, bestimmte Teile meines Gehirns, meines Wissens abzuschließen und den Schlüssel zu verstecken. Manche Teile gehören nicht zu mir, sie haben sich irgendwann eingeschlichen und wurden irgendwann zu einer Art Gewohnheit, aber eigentlich gehören sie nicht zu mir. Und eigentlich erscheint mir auch nichts wirklich wichtig, relevant, "dramatisch", auch wenn diese Einstellung auch nicht unbedingt die beste ist.

Ja, Chor wird gut sein, weil es ablenkt, weil ich Teile von mir wegschließe und ein anderer Mensch sein kann, einer, der ich eher sein sollte. Der mit "Potenzial", das Bente mir nachgesagt hat. Ich bin ihr dankbar - irgendwie, aber sie kann mich nicht objektiv beurteilen. Sie kann Dinge sagen, um mich aufzubauen, mir Mut zu machen, aber letztlich würde mir das nicht weiterhelfen. Ich will lieber eine ungeschönte Wahrheit, um zu wissen, worauf ich aufbauen kann, was meine Basis ist, mit der ich arbeiten kann.
17.5.09 13:28


Trüb

Tage vergehen als sei es ihnen egal. Vergehen als sei es mir egal. Ihr Vergehen ebnet den Weg und der Weg ist das Ziel. Ein Karussell der Sinnlosigkeit.
Einem "Du fehlst mir!" messe ich die größte Bedeutung bei, der Rest erscheint hochgradig nebensächlich. Abnehmen ist toll, zu dünn sein ist doof. Such die Grenze und konkretisier sie mir. Wie so vieles ist nichts einfach. Und fünf Jahre sind mehr als es klingt. Nicht hauptsächlich an Zeit, eher an Erfahrung. Aber bisher hat es keine vordergründigen Probleme bereitet. Man sieht sich auch gar nicht oft genug, um Probleme suchen und analysieren zu können. Ist das ein Problem? Am Montag sind es drei Monate.

Manchmal taumle ich in meinem eigenen Leben wie eine Fremde, eine Betrunkene umher. Und ich betrete Räume, in denen alles eingestaubt ist und die Erinnerungen wecken. Aber bevor die Erinnerungen wirklich wach sind, ist die Tür schon wieder geschlossen, bevor der ganze böse Unfug noch an di Oberfläche dringt, bevor ich nicht mehr verdrängen kann, dass es real ist und ich mir auffallen kann, dass Verdrängen gefährlich werden kann. Wenn man die Ursachen verdrängt, heißt das ja nicht, dass sie Syptome auch einfach verschwinden oder gar nicht erst auftauchen. Seltsam, oder? Symptome, Dinge, irgendwas - und man kann sich nicht entsinnen, woher das kommt.. War da was?

Manchmal weiß man aber auch, dass man sich schadet. Aber es ist einem egal. Ohne vorstellbare Zukunft ist es auch nicht schlimm, wenn man sich die Zukunft verbaut und kaputt macht.
Strafe muss sein.
Und Liebe auch. Die Liebe darf nur nicht ausfallen, sonst fall ich auf der einen Seite runter, weil sie überbeansprucht wäre und.. Ich habe ihn schon fest als meinen Ausgleich eingeplant. Das ist nicht gut und nicht besonders weit gedacht, aber.. Nein, keine Entschuldigung. Ich hoffe nur, er hat noch nicht vor bald zu verschwinden, ich hoffe nur, er hält es noch eine Zeit lang mit mir aus. Eine möglichst lange Zeit.

Als er letzte Nacht verucht hat mich anzurufen, hab ich schon geschlafen.. Bis ich realisiert hatte, dass das Handyvibrieren nicht Teil des Traumes ist, hatte es auch schon wieder aufgehört.

Heute steht David Garrett an. Bente zuliebe. Vorfreude heucheln. Ist ja fast dasselbe wie Freude. Von außen sieht es genauso aus.
Oh, du gemeines schwarzseherisches Mädchen. Mach dich nur lächerlich mit deinem Pessimismus, den du der Welt aufzwingst. Wenn du dir ein wenig Freude erlaubtest, würdest du sie sicherlich auch leichter erreichen. Wetten?

Okay. Hineingesteigert. Vor lauter Alleinsein und mit dem Radio als noch lebendigste Gesellschaft. Wird sich heute ein wenig ändern. So. Und nun schmeiß die Trübsal weg, du abscheuliche Skeptikerin!
22.5.09 13:53


Gedankenwelt

Noch zwei Monate bis zur Volljährigkeit. Dann kann ich endlich das Argument benutzen, dass ich vor dem Gesetz für mich selbst verantwortlich bin und dass ich deshalb meine eigenen Entscheidungen treffen kann, wenn ich bereit bin für diese einzustehen.
Achja, Argumente.. Aber was bringen einem schon Argumente und Erklärungen, wenn es zu viele Gegenargumente darauf gibt, die alles zunichte machen würden? Wie auch immer..

Der Draht zu meiner Schwester wird nun auch immer schlechter. Ich geb mir Mühe mit ihr zu reden, Vertrauen zu ihr aufzubauen, aber letztlich ist es doch sehr oberflächlich. Wir driften auseinander.. Ich entferne mich von ihr durch Dinge, die sie über mich weiß, aber nicht wissen sollte. Sie entfernt sich von mir durch diese Entwicklung, die sich Pubertät nennt. Denke ich. Zumindest hoffe ich irgendwie, dass es daran liegt. Und ich hoffe, dass es nicht so bleibt. Es ist schon nicht angenehm, die Eltern nicht mehr als Eltern wahrzunehmen und die Liebe zu manchen Freunden langsam zu verlieren.. Ich will nicht auch noch die mal da gewesene Beziehung zu meiner Schwester entgleiten sehen.
Es ist irgendwie schwierig für mich zu sehen, wie sie älter wird. Sie bleibt meine "kleine Schwester", der Altersunterschied wird immer bestehen bleiben, und doch ist alles so anders. Die Dimensionen verändern sich einfach. Wir nähern uns an, aber zwischenmenschlich entfernen wir uns immer weiter voneinander.
Liegt es an mir? Verändere ich mich zu sehr? Verändert sich alles zu sehr? Und plötzlich ist so vieles nicht mehr kompatibel zueinander? Menschen, die ich uneingeschränkt meine Freunde nannte, erscheinen mir als würde ich sie nicht kennen. So wenig, wie sie mich kennen. Ich zweifle an Freundschaften, die mir bis vor Kurzen beständig vorkamen. Ich sehe überall die Fehler und verliere das Gute aus den Augen. Ich rege mich über Dinge auf, die es nicht wert sind. Ich beweine Dinge, die es nicht wert sind. Ich misstraue, bezweifle, fürchte Dinge. Ich denke mir "Es wird schon alles gutgehen.", aber das stimmt nicht. Nichts geht gut, nichts klappt und funktioniert - nicht einfach so. Es bedarf mehr als ich oft bereit bin zu geben. Wie naiv. Wie dumm.

Ich zweifle, misstraue, fürchte, hinterfrage, nerve.. Und was tun sie? Sie halten an mir fest. Noch.
Was will ich eigentlich provozieren - schon wieder?
25.5.09 12:19


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