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Lügen leben? Ehrlichkeit beweisen? Freundschaften retten?

Ich habe die nächste Lüge schon geplant. Heute Morgen beim Frühstück. Und sie scheint aufzugehen, denn Lügen ist so leicht.
Und die Klamotten meiner Schwester passen mir. Ein gutes Gefühl. Ich hab heute Morgen eine Jeans von ihr anprobiert und sie hat gepasst, nur zu kurz.
Warum? Weil ich sonst nichts mit mir anzufangen weiß als mich über solch kleine Triumphe zu freuen? Vielleicht.
Ich leb doch sowieso nicht hier. Ich geh hier doch nur so entlang als würde ich dazugehören. Fällt auch nicht weiter auf, einer mehr oder weniger.
Aber es gibt Momente, in denen man sich wirklich, real, echt fühlt, oder? Natürlich gibt es die. Aber das sind nicht unbedingt die, auf die ich stolz sein kann.

Gleich geht's zu Sarah. Lügen leben. Ehrlichkeit beweisen? Eine Freundschaft will doch aufrecht gehalten werden, oder? Die Frage ist..wodurch gelingt das eher? Durch die Lüge oder die Wahrheit? Wenn ich in beiden Fällen eine Enttäuschung bin? Wahrheit, ich weiß. Die Wahrheit ist besser, sie steht mir besser, glaub ich. Jedenfalls wenn es sich anbietet. Wenn..wenn..wenn.. Was ist denn noch von Bedeutung?

Es hat geschneit. Gefällt mir nicht. Sieht hübsch aus, aber ist so kalt. Ich hab die Kälte echt satt, es darf jetzt wieder Sommer werden..
1.2.09 12:58


Weglaufen und verstecken

Ich bin so müde.. Und ich friere.. Also etwa alles wie immer. Ja, ein ziemlich durchschnittlicher Tag. Wettermäßig sowieso. Grau und kaltkaltkalt. Passend zu einem neuen Tiefstgewicht, das ich heute "erreicht" hab, auch wenn es darum hier nicht gehen soll.
Heute Abend werd ich "Cry-Baby" gucken, meine neueste Johnny-Depp-Errungenschaft. Wahrscheinlich werd ich dabei einschlafen und traurig sein, weil der Film von 1989 ist. Johnny Depp war 25, ich war nicht einmal geboren. Die Welt ist echt ganz schön ungerecht.

Morgen geht's wieder zur Schule.. Zwar nur zu 'ner Besprechung wegen Studienfahrt usw., aber trotzdem.. Zurück in den Alltag, ich werde dem nicht ausweichen können.. Auch wenn ich es mir einige Zeit wieder versucht habe einzureden.. Es ist schmerzhaft, sich der Realität mit all ihren Konsequenzen zu stellen. Also lass ich's einfach und träume mich woanders hin und die Komplikationen sollen mich in Ruhe lassen.
2.2.09 16:32


Irrational

Die Psychologin hat auf den Anrufbeantworter gesprochen. Der Termin "für Ihre Tochter Karolin" muss verschoben werden, Frau Dr. B. muss sich erst um dieses und jenes anderes kümmern. Ich sollte mich am Freitag umbringen, vielleicht hätte sie dann Schuldgefühle, diese Dr. B.; aber vielleicht würde sie's gar nicht erst erfahren..
Meine Mutter war genervt. Aber ob ich es es denn langsam wieder in den Griff bekäme? Ich konnte doch nicht nein sagen, oder? Auf so eine Frage nickt man als Antwort und lächelt brav. Und wenn's nicht auffällt, wendet man wieder den Blick ab und starrt irgendetwas an, den schlafenden Hund zum Beispiel. Und man starrt dieses Tier an als gäbe es nichts Interessanteres, dabei soll der Anblick bloß die kommenden Tränen verscheuchen.
Und ob ich denn dann auch bald wieder anfangen könnte, normaler und mehr als nur Gemüse zu essen? Es war eine rhetorische Frage. Auf die antwortet man auch nicht mit nein.
Das heute sei doch schon ein Anfang gewesen, das habe sie gefreut.
Keine sichtbare Reaktion. Kann man als stumme Zustimmung deuten. Sofern man nicht bemerkt, dass der Hund wieder nur angestarrt wird, um sich von einem potenziellen Tränenausbruch abzulenken.
Nein, Mama, die Wahrheit ist eine andere. Die Wahrheit ist, dass nichts in Ordnung ist und ich nichts im Griff hab. Die Wahrheit ist, dass ich so langsam echt am Ende bin und so langsam echt nicht mehr weiter weiß. Wohin? Die Wahrheit ist, dass ich mich kaputt mach, jeden Tag ein Stückchen mehr. Die Wahrheit ist, dass es mir schon lang nicht mehr um Freude im Leben geht, sondern nur noch um den bloßen Triumph. Die Wahrheit ist, dass ich mich danach sehne, in den Arm genommen zu werden. Doch die Wahrheit ist auch, dass ich mich davor fürchte, berührt zu werden. Ja, manchmal ekelt mich diese Vorstellung regelrecht, aber ich weiß nicht, wieso. Ich weiß nicht, was mit mir nicht stimmt. Ich weiß nicht, warum mich manchmal der Gedanke so sehr anwidert, als Frau wahrgenommen zu werden und warum ich dann wieder Angst habe, dass keiner merken könnte, dass ich schön sein könnte. Wenn man hinsähe. Vielleicht. Ich mache mir Sorgen, dass sich niemals jemand für mich interessieren könnte. Und wenn ich vom Gegenteil überzeugt werden könnte, laufe ich davon. Aus Angst, dass ich es aus Versehen kaputt machen könnte. Ich mach es lieber absichtlich schon im Voraus kaputt. Dann habe ich es unter Kontrolle.
Weil ich kein Opfer mehr sein will. Nie wieder. Mama, ich hab so furchtbare Angst davor, dass man mich wieder kaputt machen wird. Mach ich mich deshalb lieber selbst kaputt? Wegen den Kontrolle? Mama, erklär es mir, bitte erklär es mir. Bitte mach mich nicht kaputt. Gib mir einfach eine einleuchtende Erklärung dafür, warum ich das Leben nicht lieben kann, warum ich mich nicht lieben kann.. Ich hab solche Angst, kannst du dir das vorstellen? Kannst du dir vorstellen, dass ich solche Angst hab, dass ich nachts nicht mehr schlafen kann? Angst vor so vielem.. Zum Beispiel Angst davor, dass ich niemals dazu fähig sein werde, jemanden zu lieben, weil ich mich nicht selbst lieben kann. Das würde bedeuten, dass ich immer allein sein würde. Allein, allein, allein..
Erklär du mir all das, denn ich kann es dir nicht erklären, egal wie sehr du nach einer Erklärung verlangst. Ich weiß nicht, was verkehrt mit mir ist oder wann es angefangen hat, in die falsche Richtung zu laufen.. Ich trau mich auch nicht, einen anderen Weg einzuschlagen. Ich habe Angst vor der Veränderung, ich weiß nicht, was mich erwarten würde.. Ich will mich nicht damit auseinandersetzen. Ich will nicht an Zukunft denken, weil sie mir Angst macht. Ich will sie nicht, die Zukunft. Ich will nicht die Verantwortung für mein Leben, ich will nicht die Konsequenzen meines Verhaltens, ich will nicht schuld sein. Ich will nicht mehr.. Manchmal bin ich so grausam, so böse, so undankbar und ich schäme mich für meine Gedanken. Manchmal wünsche ich mir eine unheilbare Krankheit. Manchmal wünsche ich mir, ich wäre niemals geboren worden. Manchmal wünsche ich mir, Juli hätte eine andere große Schwester; eine, die dem gerecht wird. Ich wär gern eine bessere, Schwester, Tochter, Freundin.. Aber ich schaff es nicht und eigentlich fehlt mir auch der Wille, es wirklich umzusetzen. Ich wäre lieber mutig genug und feige genug, alles zu beenden.

Nicht einmal das bringe ich fertig. Es bleibt einfach alles. Es ist ein Kreislauf, eine Sackgasse, Stillstand und Verzweiflung.

Kennt ich „Mein bleicher Bruder“ von Wolfgang Borchert? Wir haben es vor Kurzem im Deutsch-LK analysiert und interpretiert.. Ich kann mich so gut mit dem Leutnant identifizieren.. Der Mörder.. (Moralisch gesehen.) Man sollte keine Sympathie zu Mördern fühlen, oder? Er tut mir so leid, ich kann ihn so gut verstehen.. Er will kein Opfer mehr sein. Er will heraus aus dieser Rolle, wenigstens einmal. Sich einmal wehren, mächtig, stark fühlen. Einmal triumphieren, in diesem einen Moment, und in diesem Rachemoment des Triumphes zählt es nicht, wie lange der Sieg anhält, ob er von Dauer ist. Es ist nicht rational. Es ist Verzweiflung.
3.2.09 16:41


annoyed something

Alles verliert immer mehr an Bedeutung. Doch heute geht s mir gut, weil es mir nicht schlecht geht. Gleichgültigkeit beginnt auch eine Art Freude zu werden.
Und wenn heute Nacht die Welt untergeht, dann kann ich eines mit Sicherheit nicht sagen: "Ich hab das Beste draus gemacht." Und trotzdem wäre es kein schlechter Zeitpunkt, denn es würde mich nicht so sehr stören.

Die falsche Einstellung?
Okay. Ich versuch's nochmal anders..

Es gibt Dinge, die ich noch mitnehmen will bevor ich sterbe. Es wäre schon allein des Geldes wegen traurig, wenn ich das Metallica-Konzert nicht erleben würde. Und das P!nk-Konzert. Und das nächste Musical in der Schule.. Am Freitag ist Vorbesprechung. Herr S., mittlerweile erfahrender Leiter des ganzen Musical-Organisationskram (obwohl er keinesfalls Organisationstalent ist..), lief heute an mir vorbei und hat mich gegrüßt. Dann blieb er stehen, kam zurück und hat mich (MICH! =) ) gefragt, ob ich das denn schon mitbekommen hätte, Freitag, 6. Stunde, und ob ich denn auch wieder dabei wäre. =) Man erinnert sich an mich? Wie nett.^^ Also ja, klar, bin ich. Und bis Freitag.
Und Tintenherz, wann endlich entschließt sich das hoch geschätzte Schauspielhaus, es endlichendlichendlich wieder ins Programm zu nehmen?? Ich vermisse es so, ich möchte es so gern wieder sehen, wenigstens ein letztes Mal..oder zwei letzte Male.. Jedenfalls NOCHMAL. Ich guck fast jeden Tag, ob vielleicht endlichendlichendlich eine Wiederaufnahme bekannt gegeben worden ist..aber nein. Naja..noch ist erst Februar.. Kommt vielleicht - hoffentlichhoffentlichhoffentlich - noch.

Mehr fällt mir jetzt aber auch nicht ein.. Außer vielleicht, dass ich mich heute ziemlich vollgefressen hab, weil es wohl vernünftig wär, wenn ich nicht noch mehr abnehm.. 12kg waren's plötzlich.. Also zu morgen zunehmen und dann wieder das Ziel haben können, das wieder abzunehmen, großartig.^^

Hm.. Ich hab keine Lust mehr. Schule ist eine unbefriedigende Tagesfüllung, jeden Tag auf's Neue nicht wirklich zufriedenstellend oder erfreulich oder lehrreich.. Ich bin genervt.
4.2.09 22:21


Ganz schön..egal.

Und obendrein einfach..unwichtig, irrelevant und gleichgültig.
5.2.09 16:56


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