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Ich stelle fest:

Skifahren ist eine Sache, die ich gerne, gerne, gerne wieder machen möchte. Fliegen, fliegen, fliegen und schneller, schneller, langsamer und Schnee.. =)

Leider 3 Tage lang Nebel, sodass man nichts, aber wirklich NICHTS sehen konnte..auch nicht die Tiefschnee-Stellen..^^ Das war ein wenig unpraktisch.^^ Aber die Skikursleute waren lustig. KEINE Jugendlichen in meinem Alter; jeder andere wäre enttäuscht, ich war sehr erleichtert. Mir war nicht bewusst, dass es 13jährige Jungs gibt, die NORMAL sind und sich nicht aufführen als seien sie 7. Aber jetzt glaube ich an solche Wunder. Erstaunlich, erstaunlich. Und es gibt auch 10/11jährige Jungs, die sich normal benehmen können. Ich glaube, mit Skifahrenden Menschen ist man in einer guten Gesellschaft. Ein sympathisches Völkchen, diese Skifahrer. Und ich habe für 6 Tage dazugehört. =)
6.4.08 20:41


Ich möchte mal wieder ein paar Stellen aus Büchern zitieren, die mir gut gefallen haben.



"Wie gern hätte ich mich zu ihr aufs Sofa gekuschelt, die Arme um sie gelegt und wäre mit ihr eingeschlafen. Kein Vögeln wie im Film. Nicht mal Sex. Einfach nur zusammen schlafen, im unschuldigsten Sinn des Wortes. Aber mir fehlte der Mut, und sie hatte einen Freund, und ich war linkisch, und sie war wunderschön, und ich war hoffnungslos langweilig, und sie war unendlich faszinierend. Also ging ich zurück in mein Zimmer, legte mich ins Bett und dachte, wenn Menschen Niederschlag wären, wäre ich Nieselregen und sie wäre ein Hurrikan.

[Aus Eine wie Alaska von John Green, Seite 115]



"Und jetzt wurde sie von Stunde zu Stunde kälter, toter mit jedem Atemzug, den ich nahm. Ich dachte: Das ist Angst. Ich habe was Wichtiges verloren, und ich finde es nicht mehr, dabei brauche ich es. Die lähmende Angst eines Kurzsichtigen, der seine Brille verliert und dann erfährt, dass es ab heute keine Brillen mehr gibt auf der Welt."

[Aus Eine wie Alaska von John Green, Seite 179/180]



"Harold war verwirrt. Aber ... du hast noch nie geweint. Ich hätte nie gedacht, dass du weinen würdest. Ich dachte, du wärst immer glücklich
Oh Harold, seufzte sie und strich ihm übers Haar. Du bist so jung. Was haben sie dir beigebracht? Sie wischte die Tränen von ihren Wangen. Ja, ich weine. Ich weine um dich. Ich weine deswegen hier. Ich weine über die Schönheit - eines Sonnenuntergangs oder einer Möwe. Ich weine, wenn ein Mann seinen Bruder quält ... wenn er bereut und um Vergebung bittet ... wenn Vergebung versagt wird ... und wenn sie gewährt wird. Man lacht. Man weint. Zwei einzigartige menschliche Fähigkeiten. Und das Wichtigste im Leben, mein lieber Harold, ist, keine Angst davor zu hben, ein Mensch zu sein.

[Aus Harold und Maude von Colin Higgins, Seite 137/138]
7.4.08 17:32


Wisst ihr, was so richtig nervt? (Es gibt vieles, ich weiß. Und mir würde auch sehr viel einfallen..)
Unter anderem nervt es mich zum Beispiel sehr, dass ich Sonnenbrand im Gesicht hatte, obwohl ich mich immer brav eingeschmiert hab, damit ich KEINEN Sonnenbrand beim Ski fahren bekomme. Aber ich hab mir natürlich TROTZDEM einen eingefangen, am letzten Tag. Erstmal siehts natürlich nicht so toll aus, vor allem, weil der Hals und das Stück Haut um die Augen, das hinter der Sonnenbrille versteckt war, nicht sonnenverbrannt waren..ABER außerdem fängt meine Nase jetzt an zu pellen. DAS nervt echt. Und ich werde irgendwann an Hautkrebs sterben, so oft wie ich Sonnenbrand habe/hatte/noch haben werde. TOLL. Entweder gar nichts oder glich rot..das Braunstadium lasse ich immer aus.. Echt nicht fair. Und meine blöde Schwester? Die ist zum einen von Natur aus schon brauner als ich und in der Sonne wird sie braun, brauner, noch brauner, dunkelbraun..aber rot nie. NIE. Eine der vielen Ungerechtigkeiten, die es so gibt.
Aber nochmal was zum Ausgleich, damit man mir nicht vorwerfen kann, ich würde mich immer nur aufregen: Juli hat größere Füße als ich.^^ Obwohl sie noch ein Stück kleiner und 4,5 Jahre jünger ist, hat sie größere Füße. Und meine sind schon nicht klein. Ha.^^
8.4.08 14:25


Das kennt wahrscheinlich jeder.. Abends liegt man im Bett und denkt über das eigene Leben nach und über Dinge, die man (vorschnell?) entschieden (?) hat. Und man denkt sich, dass es okay ist. Es geht schon. Es war nicht vorschnell, es war richtig. Alles bestens. Und dann schläft man mehr oder weniger zufrieden ein, der nächste Tag beginnt und im Laufe dieses nächsten Tages denkt man erneut darüber nach.. Man versucht nachzuvollziehen, wieso man gestern Abend so optimistisch sein konnte. Man versucht die Gedankengänge, mit denen man auf einen zufriedenstellendes Ergebnis des Denkens gekommen ist, zu wiederholen.. Aber es FUNKTIONIERT NICHT. Wie kann das sein? Wie kann es sein, dass es gestern okay war und heute eine Katastrophe? Wie ist es möglich, dass man gestern damit klar kam und heute am liebsten alles rückgängig machen, allem aus dem Weg gehen möchte?
Und worauf soll man sich denn jetzt bitte verlassen? Auf das "okay.." von gestern oder auf das "HILFE!" von heute??
9.4.08 16:21


Ich habe heute ein Gespräch mitverfolgt. Es war in der zweiten Stunde, einer Freistunde. Eine aus meiner Klasse hat sich mit einer aus meinem Französischkurs unterhalten. Über Schule, Noten, den üblichen Quatsch.
B: "Wie bist du eigentlich so in der Schule?"
J: "Gut.."
B: "Was hast du denn für nen Schnitt?"
J: "1,8"
B: "Wow.."
J: "Ja.. Letztes Jahr hat das angefangen, dass ich halt ziemlich viel für die Schule getan habe.. Weil mein Ansehen in der Klasse nicht besonders hoch war, habe ich dann versucht, mich über gute Leistungen zu definieren."
B: "Macht wohl jeder anders.."
J: "Ja, klar.."
Karo: "Ich bin das Nichts. Das macht mich aus."^^
B: "Haha.. Du definierst dich eher über deine Stimme.. Wenn du redest, muss man einfach zuhören.."

xD Das hat sie ECHT gesagt. xD Herrlich, ich musste so lachen.^^ Das kommt jetzt aber ziemlich falsch rüber, als würde ich mich immer aufplustern..^^ Aber so meinte sie das auch nicht. Ich posaun zwar auch gernr Schwachsinn durch die Gegend, aber vor allem, wenn die allgemeine Stimmung so trübsinnig ist. Ach, ich weiß auch nicht. Ich bin manchmal selbst erstaunt, wie unterschiedlich ich mich verhalten kann. Sport war heute z.B. sehr lustig.. Erstmal durchs Biotop gejoggt, danach haben wir irgendwas mit ner Frisbee draußen gespielt.. Gott, ich hab die ganze Zeit gelabert, nur am Lachen..^^ Und dann hier zu Hause..Juli hat so ein Theater gemacht, hat mich nur verarscht, sich über mich lustig gemacht.. Ich hab sie echt angeschrien und sie hat mich nur ausgelacht.. Ich hatte so eine Wut, am liebsten hätte ich ihr eine geknallt.. Hab ich nicht. Ich hab nur geheult und sie hat mich ausgelacht.
Ich glaub, ich bin eigentlich das Gegenteil von gefühllos.. Ich hab manchmal eher zu viele Gefühle in mir und manchmal schließ ich alles weg und fühl mich einfach nur taub..
Ich weiß nicht, was ich davon halten soll.

Manchmal mag ich Menschen. Und manchmal hasse ich sie. Heute waren die, die ich in der Schule so um mich hatte friedlich.
Ich wünschte, ich könnte der Menschheit weiterhelfen.. Es geht nämlich echt kaputt. So viel verliert immer mehr an Bedeutung. Ich versteh nicht, wieso so viel immer mehr aus den Augen gerät.. Rücksicht, Hilfsbereitschaft, Lächeln für Unbekannte.. Es hilft. Jedes Lächeln hilft. Heute lebe ich danach. Lächeln bis es wehtut. Stellt euch vor, das würde jeder mal tun. Und man selbst würde ein Lächeln geschenkt bekommen. Völlig umsonst, einfach so. Und das würde beweisen, dass man sich nicht alles kaufen muss. Manches kann man einfach so geschenkt bekommen, ohne viel Mühe..

Ich weiß, dass ich mir gerade selbst widerspreche. Aber darauf kann ich grad keine Rücksicht nehmen.
Lächelt und singt um euer Leben.
10.4.08 14:56


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