Startseite
    musik..
    Fragen
    Realität
    Gedankenwelt
  Über...
  Archiv
  Etwas
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 


 
Links
   Juni
   Worte

.............................

http://myblog.de/rainygirl

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Graue Straße

Sie geht die graue Straße entlang. Es ist ein kalter Morgen. Peitschende Regentropfen schlagen ihr ins Gesicht. Um sie herum viele Gestalten. Gedränge. Und dennoch kein bisschen Wärme. Sie trotzt dem Wetter. Trotzt der Farblosigkeit dieses Tages. Trotzt dem Hass und der Bedrängung. Sie will sich nicht unterkriegen lassen! Sie will von der Kälte, dem Hass und dem Pessimismus verschont bleiben, die sich in den Herzen der Fußgänger einnisten. Sie geht schneller. Versucht dem dumpfen Drücken der Hektik zu entweichen. Aber sie wird trotzdem mitgezogen. In den grauen Menschenmassen. Mit all den Schatten. Sie fühlt sich wie ein Eindringling auf dieser Straße. Sie muss falsch hier sein! Gehört hier nicht her! Was macht sie überhaupt hier?
Wie soll sie denn stark sein, wenn immer mehr diese grausame Panik Besitz von ihr ergreift? Sie hat doch versprochen das hier zu schaffen und sich nicht einschüchtern zu lassen!
Aber warum fällt ihr das denn nun doch so schwer? Sie möchte so gern wieder weg hier. Aber es geht nicht. Es war ihre eigene Entscheidung zu kommen.
…Und nun steckt sie hier auf der eisigen Straße fest…
Immer mehr verschwimmt die graue Welt vor ihren Augen… Wird zu einem einzigen dunklen Meer der Einsamkeit, Angst und Verzweiflung…
Die Wellen werden höher… Überflutend. Eine erste Träne bahnt sich ihren Weg über ihr Gesicht. Weitere folgen…
Sie nimmt nichts anderes mehr wahr, so wie auch sie von niemandem wahrgenommen wird.


Und eine neue graue Seele ist entstanden und macht sie zu einer Sklavin der hektischen, egoistischen Straße…


~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~


(Würd unter meine Einträge gern nochn Bild setzen, aber irgendwie will myblog.de das nich.. =( Zumindest wirds sowieso nich angezeigt.. )

Das is auch ne Geschichte, die ich in Eastbourne geschrieben hab...

lg,

la fille de pluie
3.9.06 17:56


Lieblos

Ihren Tränen überlassen sitzt sie nun dort. Plötzlich allein. Die Hoffnung schon aufgegeben. Und sie weiß, es wird keine Rettung kommen. Sie lebt nicht in einem dieser Hollywood-Filme. Nur sie selbst könnte sich noch retten. Wäre sie doch nur nicht so schwach… Wäre da doch noch ein wenig Vertrauen in sich selbst…
Nur noch Tränen. Kälte.
Man sagte ihr, irgendwann wird auch sie Rettung empfangen. Irgendwann würde auch sie geliebt werden. Irgendwann würde der Richtige kommen. Wann soll irgendwann sein? Und warum sind sie sich da so sicher?
Im Laufe der Jahre verliert man das Vertrauen in diese Worte. Leere Worte. Leere Versprechungen. Doch noch immer keine Liebe.
Worauf also noch warten?
Sie würde nur gerne wissen, woran es liegt.
Was macht sie falsch?
Was an ihr ist falsch?
Was ist es, das die Liebe verhindert?
Oder ist sie einfach nicht dazu vorgesehen geliebt zu werden?
Was ist es, das die Liebe verhindert?
5.9.06 14:08


Kann nich mehr

°

Bloßgestellt

Ihre Ängste offenbarend

Weinend, schreiend, klagend

„Was will die Welt?

°

Was will sie von mir?

Warum straft sie mich Schuld

Lastend in ihrer Ungeduld

Bis ich den Verstand verlier“

°

Kann sich nicht zusammenreißen

Nich so tun als ging’s ihr gut

Zu betäubt ist sie von Wut

Die sie dazu bringt alles hinzuschmeißen.

°
6.9.06 17:09


Selbstbelügend?

Jetzt bist du fort
Vielleicht für immer
Kommst nie mehr zurück
Bleibst ewig dort
An dem mir verborgnen Ort
Ist das nicht verrückt?
Und ich dachte immer
Wir hätten uns geliebt...
Verräterisches Biest,
Erwarte nicht, dass es dir vergibt
Mein Herz,
Es ist nachtragend
Und nicht nachfragend,
Wenn du ihm zu viel Schmerz
Bescherst.

Ich gab vor kurzem auf
Nach dir zu suchen
Will mir nicht noch mehr
Trauer verbuchen,
Denn du bist längst weg
In deinen Versteck,
Das ich nicht kenne
Willst du vermeiden,
Dass ich dir hinterher renne?

Nein, das werd ich nicht tun
Nicht mehr
Hab erkannt,
Dass du mein Trauern nicht verdienst
Und dich
Aus meiner Seele verbannt,
Erinnerungen verbrannt
So vieles, was ich nie verstand...
Obwohl du so perfekt erschienst

Hab mein Herz fast von dir befreit,
Hab lang genug um dich geweint,
Alle wissen bald Bescheid
Über all das,
Was du mir angetan hast,
Bis die ganze Welt dich hasst...

...Denn das ist meine Rache für dich
du stets geliebtes Arschgesicht!
10.9.06 13:36


Fragwürdig

Wenn ich zu oft an dich denke,
wird die Erinnerung dann verblassen?
Wenn ich mein Herz an dich verschenke,
wird deines mich dann ganz verlassen?

Kann ich mich dir anvertrauen
ohne es jemals bereuen zu müssen?
Kann ich dir deine Liebe klauen
Um dich wenigstens einmal zu küssen?

Wirst du mich vergessen haben
eines Tages, irgendwann?
Und werd ich die Gedanken begraben
daran, dass ich dich nie vergessen kann?

Glaubst du an wahre und wirkliche Liebe
und dass es diese für jeden gibt?
Vertrau nicht auf die Worte der Herzensdiebe,
aber vertrau darauf, dass dich jemand liebt.


für Tom =)

11.9.06 15:39


 [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung