Startseite
    musik..
    Fragen
    Realität
    Gedankenwelt
  Über...
  Archiv
  Etwas
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 


 
Links
   Juni
   Worte

.............................

http://myblog.de/rainygirl

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
SchwarzWeiß

Meine kranke schwarz-weiße Welt,
die die niemandem gefällt,
die man von außen kaum bemerkt
und mir das Leben so erschwert…

Meine kranken schwarz-weißen Gedanken,
die von froh bis hoffnungslos schwanken,
die die mich zum Verzweifeln bringen
und mir täglich die Angst aufzwingen…

Meine kranke schwarz-weiße Seele
mit der ich mich durchs Leben quäle,
die die mir die Farben nimmt
und vorm Untergang noch in ihren Tränen schwimmt…

Mein kranker schwarz-weißer Verstand,
der so viel Vorwurf schon empfand,
da er mir meist falsche Entscheidungen empfahl;
auf ihn zu vertrauen ist eine schlechte Wahl…

Mein krankes schwarz-weißes Herz,
welches schreit vor lauter Schmerz,
dessen Blut aus Wunden rinnt
und nimmer mehr zu heilen beginnt…

Mein krankes schwarz-weißes Leben,
das von mir verlangt aufzugeben;
es droht in Regen zu versinken
und lässt mich beinah in sich ertrinken…

5.6.06 20:04


Vielleicht ich...

Ich bin die,
die keiner kennt,
deren Namen
niemand nennt,
vor der jeder
schnell wegrennt,
an deren Gefühlen
man verbrennt.

Ich bin die,
die jeder mag,
deren Maske
man erlag,
die sich selbst
zu gut verbarg,
denn ihre Seele
hat versagt.

Ich bin die,
die keiner versteht,
deren Eindruck
bald verweht,
deren Geheimnis
man verrät,
und deren Schmerz
niemals vergeht.

Ich bin die,
die man verletzt,
deren Gefühle
niemand schätzt,
deren Fehler
jeder petzt,
und deren Seele
man zerfetzt.

Ich bin die,
die sich beschwert,
die nicht aus ihren
Fehlern lernt,
deren Dasein
man gewährt,
und die nur so viel
Pech beschert.

Ich bin die,
die keiner liebt,
und die,
der man nicht vergibt,
deren Geist
man niemals vorzieht,
und die es vielleicht
gar nicht gibt…
7.6.06 17:16


Verlorene Rettung

Ich stehe in Flammen,
Kurz vorm Verbrennen
Und erhelle diesen Weg

In meinem Schicksalsmeer
Sehe ich nach langem Rennen
Ein Ufer und auch einen Steg.

Muss die rettende Hoffnung
Nur noch ergreifen
Um nicht wieder abzutreiben.

Strecke die Hand aus,
Versuche ängstlich zu erreichen,
Will doch nicht wieder hängen bleiben!

Mein Feuer erlischt…
Ich komm nicht voran…
Mein Rufen nach Hilfe wird ignoriert.

Bemerkt denn niemand,
dass ich nicht mehr kann?
Ich warte einsam im Dunkeln auf Rettung… Doch nichts passiert…

8.6.06 20:23


Ewige Freiheit...

Mitternacht. Sie steht am Fenster. Schaut hinaus. In die Dunkelheit, die nur vom Schein des Mondes durchbrochen wird.

Sie atmet die kühle Luft ein. Sommerluft.

Eine ganze Weile starrt sie nun schon in die Nacht. In die wundervolle dunkle Nacht. Könnte sie doch auch nur so wunderschön, anmutig, elegant und geheimnisvoll wie sie sein…

Eine Träne fließt langsam über ihr Gesicht…
Eine Träne, die nach Freiheit ruft.
Eine Träne, die verrät wie bedrängt, eingeengt und zerbrochen sie sich fühlt...
Doch niemand kann diese Träne sehen. Und niemand bemerkt, dass sie einfach nicht mehr kann.

…Sie musste weiter… Sich der Qual des Lebens erneut stellen. Bis sie ihr irgendwann entflieht, wenn keiner damit rechnet…

Vielleicht heute Nacht?
Kann sie heute Nacht vor der Bedrückung davonfliegen? Ihr entfliehen?
Kann sie heute Nacht ihre blutenden Flügel ausbreiten? Werden sie sie davontragen in das Nichts, wo keine Sorgen mehr existieren? In die schwarze, schützende Nacht…

Sie schließt ihre tränennassen Augen. Nimmt all ihren Mut zusammen.

Und dann fliegt sie. Die kühle Dunkelheit empfängt sie sanft, schließt sie in ihre Arme und lässt sie schweben. Zaubert ihr ein befreites Lächeln auf ihre Lippen.

„Ja, geliebte, sorgenfreie, ewige Nacht, ich komme!“

9.6.06 16:01


Erste Einsicht...?

Glücksgefühle bringen mich zum Tanzen
Sie erhellen mir manchen Tag
Doch leider ist Glück nur ein Teil des Ganzen,
welches auch Dunkelheit im Leben besagt.

Viel zu oft kehrt Trauer bei mir ein
Und Tränen erschweren mir die Sicht
Ich fühle mich einsam und allein
Und vergangene Schatten verdunkeln das Licht.

Und doch sollte ich meinen Willen nicht aufgeben
Und die Hoffnung nie schwinden lassen,
denn wie will man Freude in seiner Zeit erleben,
wenn man nicht aufhört das Leben zu hassen?

11.6.06 16:36


 [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung