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Lasset ihn uns meucheln, den inneren Schweinehund!

Eben war ich zum ersten Mal seit über einem halbem Jahr mal wieder joggen. Und...es war...die Hölle. Meine Beine sind schlapp, meine Lunge hatte zu wenig Luft, meine Kondition hat sich auf ein Minimum reduziert, mein Gesicht wurde knallrot und ich war am so sehr am Keuchen, dass ich Angst hatte, jemand würde vorsorglich gleich mit den Wiederbelebungsmaßnahmen beginnen. Herrlich, dieses Joggen, wunderbar, dieser Sport! Ja, danach, als die Qual dann vorüber war, dann fühlt es sich gut an. Hey, ich hab's geschafft! (Es war knapp, okay, und ich hab's gehasst, aber..was soll's!) Aber allein der Gedanke, das in ein paar Tagen zu wiederholen, ist sehr abschreckend! Außerdem sollte ich mir wohl wirklich mal einen Termin bei einem Orthopäden holen. Mein rechter Fuß mag das Joggen gar nicht. Wenn ich dann versuche, "richtiger" aufzutreten, beginnt mir das Knie wehzutun. Mein Körper will meinen guten Willen zunichte machen. Er mag das Laufen nicht. Im Speziellen macht er mich darauf aufmerksam, dass meine Technik offenbar zum Kotzen ist und meine nicht vorhandene Fitness reibt er mir mit der zu Kopf steigenden Röte unter die Nase (und jedem, dem ich begegne). Ich verabschiede mich hiermit endgültig von der Idee, jeder, auch ich, könne und wolle irgendwann einen Halbmarathon laufen. Ich sterbe nach 10 km. Warum sollte ich mich mit der doppelten Strecke freiwillig doppelt töten wollen?

Wo ist der Sport, der zu mir passt? Und warum ist ein innerer Schweinehund eigentlich immer mindestens 3mal so groß und stark wie eine innerlich aufkeimende Motivation, ein Vorsatz oder eine gute Idee, wenn sie mit Anstrengung verbunden ist? Meucheln sollte man ihn, diesen Schweinehund!
29.4.13 19:41


Selbstboykott

Geplant war, den Praktikumsbericht diese Woche zu beenden. Guter Plan. Scheint nur gerade in der Umsetzung zu scheitern. Läuft irgendwie alles nicht so. Mein einstmalst wunderbarster Notenschnitt geht den Bach runter - in meinen Augen. Ich sehe, wie es ist und stelle mir vor, wie es sein könnte.. Deprimierend.

Ich fühl mich gefangen in meinen eigenen Ansprüchen und niedergedrückt von der Messlatte, die ich mir vor einiger Zeit gesetzt habe. Gerade ist sie mir zu hoch, in vielen Dingen. Aus Angst, sie nie wieder erreichen, geschweige denn übertreffen zu können, geht mir einiges an Energie verloren. Es fühlt sich an wie Selbstboykott. Ich weiß nicht, ob ich lieber in den Arm genommen oder in den Arsch getreten werden würde. Am besten beides zugleich, ich hätte es nötig.
24.4.13 22:25


Zu unterstützende Aufforderung: get lucky

Der Tag war durchwachsen, der Song ist nicht bahnbrechend. Na und? Am Abend des durchwachsenen Tages habe ich dieses Lied voll aufgedreht und bin eine halbe Stunde zur Dauerschleife durch mein Zimmer gehopst ("getanzt" will ich nicht sagen, das wäre wohl übertrieben. ;D), weil das Lied es verlangt. Der Name ist halt Programm: "Get Lucky". Deshalb mag ich es.

Abgesehen davon gibt es kaum etwas zu sagen. Praktikumsbericht? Aktuell zweiseitig. Uni-Motivation? Aktuell sehr verhalten. Laune? Aktuell dennoch recht gut. Die neue Single von Daft Punk macht Lust auf's Album und Disco-Stimmung UND in weniger als einer Woche hab ich den besten Besuch. =)
20.4.13 22:52


Reflexiv motivierter Schluckauf

Gestern las ich die Beurteilung einer weiteren eingereichten Hausarbeit. Sie war ernüchternd in meinen Augen. Sie hat mir aufgezeigt, dass ich viel hab schleifen lassen im letzten Semester. Effizienz stand an erster Stelle und die Qualität hatte darunter zu leiden. Aus jetziger Sicht muss ich zugeben, dass die Arbeit nicht so gelungen war, wie sie mir zunächst vorkam. Es wäre besser gewesen, hätte ich sie vorm Abschicken noch eine Woche liegen gelassen und hätte dann noch einmal drüber geschaut. Hab ich nicht gemacht.
Dementsprechend dankbar muss ich dem Dozenten sein, der mir die Chance gab, das Ganze noch einmal zu überarbeiten. "Das kann sie besser", war seine Anmerkung. Er hat recht. Das kann ich besser. Ob ich es vor drei Monaten auch besser gekonnt hätte, weiß ich allerdings nicht.
Nun habe ich überarbeitet. Das Grundprinzip blieb. Noch einmal vollkommen von Neuem anzufangen, das ist gerade auch nicht drin. Aber zumindest diese besonders dämlichen Formulierungsfehler sollten (mit seinen Vorschlägen) nun behoben sein.
Das ist nicht der Standard. Normalerweise sollte ich mit einer mittelprächtigen Note dafür büßen, wenn ich keine "sehr gute" Leistung abliefere, die ich mir erhoffe und von mir erwarte. Aber.. es ist unglaublich aufmerksam von ihm, dass er mir die Möglichkeit gibt, mich zu verbessern. Selbst wenn es jetzt nur auf keine oder bestenfalls 0,3 Notenpunkte Verbesserung hinausläuft - ich hab was gelernt. Ist es nicht das, worauf es ankommt? Das ist es letztlich, wofür ich dankbar bin. Menschen, die nicht nur an dir zweifeln, sondern auch an dich glauben. Menschen, die nicht alles klaglos unterschreiben, sondern dir helfen, dich weiter zu steigern und dich weiter steigern zu wollen.

Notentechnisch war mein drittes Semester kein Erfolg. Dennoch habe ich dazugelernt. Deshalb war es unbestreitbar wichtig, um die eigenen Fähigkeiten hoffentlich in Zukunft treffender einzuschätzen.
(Und nun hab ich einen Schluckauf. Na wunderbar...)
18.4.13 23:35


Anfänge und Stirntattoos

Die ersten Studienleistungen sind auf den Weg gebracht, die ersten 400 Wörter des Praktikumsberichtes sind geschrieben. Es geht doch. Der kürzliche Wetterumschwung in Richtung Hochfrühling macht es schwerer schwarzzusehen. Ein gutes Gefühl. Die Nächte sind immer noch unterbrochen von ein paar Stunden des Wachliegens, aber bei Sonne am Tag ist es einfacher, die Zukunft positiv zu sehen bzw. das Positive statt des Negativen der Zukunft zu sehen. An dem meisten, worüber ich mir Sorgen mache, kann ich derzeit sowieso nichts ändern. Da braucht es einfach etwas Zeit, etwas Geduld, etwas (Selbst-)Vertrauen und dann noch ein Stück Fleiß - dann wird es schon werden. Ich sollte mir "EINS NACH DEM ANDEREN" in Spiegelschrift auf die Stirn tätowieren lassen, um mich zumindest beim Zähneputzen und Haarerichten immer wieder daran zu erinnern.

Nächste Woche Freitag kommt er nach Hildesheim! "Was will er denn in Hildesheim?", fragte meine Mitbewohnerin als ich ihr erfreut davon erzählte. Naja. Mich besuchen. Weil er mich vermisst, wie er sagt. Weil die zwei Monate, in denen wir zusammengewohnt haben, sehr schön waren. Und mir geht das Herz auf, wenn er mir das sagt.
16.4.13 23:21


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